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12. Januar 2023 · Kleve

Die Bewerbungsmappe

Wertvolle Tipps und Tricks zur Erstellung

NIEDERRHEIN. Zentraler Punkt einer gelungenen Bewerbungsmappe ist das Anschreiben. Ein Deckblatt ist kein Muss, sieht aber gut aus. Ansonsten gehören auf ein Deckblatt das Bewerbungsfoto – leicht vergrößert, im Fotostudio aufgenommen –, der eigene Name sowie der Beruf, für den man sich bewirbt.

Das Anschreiben beginnt mit dem eigenen Namen sowie Anschrift und Kontaktdaten links, rechts stehen Datum und Ort. Darunter folgt die Anschrift des Betriebes, inklusive des zuständigen Ansprechpartners. Eine fett gedruckte Betreffzeile mit Angabe zu Beruf und Stellenanzeige sollte auf jeden Fall dazugehören. Individualität ist entscheidend für ein gelungenes Anschreiben. Die Anrede sollte ebenfalls persönlich sein, also an den Personalchef oder zuständigen Mitarbeiter gerichtet sein. Heike Jahn empfiehlt für das Schreiben die Schriftgröße 11, Arial oder Times New Roman. Zwischen den einzelnen Blöcken sollten zwei Leerzeilen Abstand bleiben. Der Text wird am besten in Blocksatz geschrieben, mit zwei bis drei sinnvollen Absätzen. Darunter kommt die persönliche Unterschrift und als Abschluss der Hinweis auf Anlagen. Insgesamt darf das Anschreiben nicht länger als eine Seite sein.

Beim Inhalt muss man Aufmerksamkeit erregen. Es muss beim Betrieb positiv im Gedächtnis bleiben. Ein Standardtext ist aber nicht grundsätzlich falsch, wenn man sich aber Gedanken macht, hat man schon einen kleinen Bonuspunkt erreicht. Zum Inhalt gehört auf jeden Fall, weshalb man sich gerade für den gewählten Ausbildungsberuf interessiert und warum man seine Lehre in diesem Betrieb absolvieren möchte. Hinweise auf Praktika sind ebenfalls sinnvoll. Bei den Stärken sollte man auf eine lange Aufzählung verzichten. Es ist besser zwei, drei Stärken nehmen und diese unterfüttern, beispielsweise mit Erfahrungen aus Praktika oder Ehrenamt. Ein Schlusssatz ist durchaus angebracht. Dieser kann etwa lauten: „Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.“

Der Lebenslauf ist tabellarisch in mehrere Bereiche eingeteilt, die durch kleine Zwischenüberschriften abgesetzt werden sollten. Zuerst kommen die Angaben zur Person, gefolgt von der schulischen Bildung, praktische Erfahrungen, besonderen Kenntnissen und schließlich den Hobbys. Das Bewerbungsfoto, sofern es nicht auf dem Deckblatt ist, wird oben rechts zu den persönlichen Angaben auf den Lebenslauf geklebt. Zu den Personenangaben gehören Name, Anschrift, Geburtstag und -ort, Familienstand und Angaben zu Eltern (Name und Beruf).

Die Übersicht zur schulischen Bildung beginnt mit dem Zeitraum des Grundschulbesuchs, gefolgt von der weiterführenden Schule. Beim Abschluss der weiterführenden Schule sollte man das genaue Datum angeben, das im Abschlusszeugnis vermerkt ist. Auch weitere schulische Aktivitäten gehören in diese Kategorie.

Zu den praktischen Erfahrungen fallen Praktika während, aber auch freiwillige Neben- und Ferienjobs. Auch besondere Kenntnisse in Fremdsprachen oder IT-Kenntnisse oder der Erbwerb des Führerscheins gehören in diese Kategorie. Bei den Hobbys können sportliche Aktivitäten, Musik – etwa das Spielen eines Instrumentes – und Lesen aufgezählt werden. Ehrenamtliche Tätigkeiten, etwa Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr oder ein Engagement in der Kinderbetreuung, gehören ebenso dazu wie der Erwerb eines Trainerscheins. Der Lebenslauf wird abschließend persönlich unterschrieben. Wichtig: Keine Lücken im Lebenslauf lassen. Auch eine frühere abgebrochene Berufsausbildung muss beispielsweise aufgezählt werden.

Zu den Anlagen gehören generell die letzten zwei aktuellen Zeugnisse oder das Abschlusszeugnis, Praktikumsbescheinigungen, Ehrenamts- und Qualifikationsnachweise.

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