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Sie sind bestens vorbereitet: Hans Bernd de Graaff Mechtild Janssen, Achim Zirwes, Bruno Schmitz, Conny Zander, Heike Nebbe und Norbert Kuenen vom Cinque-Team.NN-Foto: Rüdiger Dehnen.
29. Juli 2024 · Kleve

„Die 2000 sind geknackt.“

Am 24. August findet die mittlerweile 17. Cinque-Sommernacht statt.

KLEVE. „Eine schwarze Null – das wäre das Ziel.“ Sagt Achim Zirwes – seinerseits Kassierer bei Cinque. Genau: Da war doch was. Genauer: Da kommt noch was: Die Cinque Sommernacht am Samstag, 24. August auf der Wiese hinter dem Klever Tiergarten.

Den allermeisten wird man die Adresse nicht erklären müssen. Für alle anderen gibt es Google. Einfach „Cinque Allee“ in Kleve eingeben, dann kommt’s. „Das ist für unsere Künstler ganz hilfreich“, sagt Bruno Schmitz. „Wenn die mich fragen, wo sie hin müssen, sage ich: Einfach Cinque-Allee eingeben.“ Dabei gibt’s die Straße offiziell nicht. Aber es gibt eine Legende, derzufolge einstens, als die Veranstalter zwecks besserer Auffindung der Location ein eigens gefertigtes Schild anbrachte und dann – so will es die Legende – ein Google-Fahrzeug dran vorbei fuhr. Seitdem hat Kleve eine Cinque Allee. Zurück zum Event. „Die erste gute Nachricht ist, dass wir die 2000-er-Grenze geknackt haben“, sagt Bruno Schmitz und redet vom Kartenvorverkauf. 2.500 Miterleber sind zur Sommernacht zugelassen. Interessierte sollten sich also besser nicht auf die Abendkasse verlassen. Besser vorher buchen. Preis pro Karte: 38,50 Euro (Abendkasse: 45 Euro). Das ist, wenn man um die Hintergründe weiß, ein Schnäppchen, denn „seit der letzten Cinque-Sommernacht vor zwei Jahren sind die Preise an vielen Stellen um teils 25 Prozent gestiegen“, sagt Achim Zirwes. Service-Kräfte sind teurer geworden und auch die Logistik verzeichnet Preisanstiege: Bierzeltgarnituren müssen gemietet werden – dazu kommen Bühne und andere Veranstaltungsinfrastrukturen. „Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir unsere Kartenpreise deutlich angehoben“, sagt Zirwes und erklärt auch: „Wir müssen mit der Veranstaltung keinen Gewinn machen“, aber – siehe oben – „eine schwarze Null wäre schon schön.“ Immerhin gibt es seitens der Stadt eine Ausfallbürgschaft, die – sollte irgendwas schief gehen – das Schlimmste wird vermeiden helfen.

Was wäre noch zu sagen: Genau – es gibt einen neuen Service: Am Veranstaltungstag gehört beim Eintreffen Schlangestehen dazu. Damit die Besucher, die in der Cinque-Allee auf Einlass warten, dort nicht verdursten, gibt es schon am Tiergartenparkplatz einen Wertmarkenverkauf und gleich dahinter die Möglichkeit, die Wartezeit zu verflüssigen. Na bitte. Für Rollstuhlfahrer gibt es (nach erfolgter vorheriger Anmeldung unter info@cinque-kleve.de) die Möglichkeit, sich „platzieren“ zu lassen.

Und sonst? Ach ja – das Lineup: Ludger Kazmierczak führt (komischbissig) durch den Abend („Kein Trüffelschwein spürt seine Trüffel so zielsicher auf, wie Kazmierczak die klevischen Defizite“, liest man in der Presse); es singt „LaLeLu“, ein A-Cappella-Ensemble aus Hamburg; es „kabaziert“ Martin Zingsheim, Kabarettist, Musiker und Comedian; es treten auf: Starbugs (nein, kein Schreibfehler), sondern zwei Männer aus der Schweiz mit einer – so heißt es in der Ankündigung – „einzigartigen Mischung aus Tanz, Akrobatik und Comedy“; und dann wären da noch die, von denen Bruno Schmitz als „unsere Cinque-Hausband“ spricht. Gemeint ist natürlich „Köbes Underground“. Die spielen zwischendurch im Programm und liefern ab 23 Uhr abends Tanzmusik. Schmitz: „Vor der Bühne haben wir eigens dafür einen Tanzboden verlegt.“ Bleibt nur noch abzuwarten, ob das Wetter mitspielt, denn ganz so einflusslos ist das nicht. Ob’s am Ende für Achim Zirwes und die zwölf Ehrenamtler vom Orga-Team eine schwarze Null wird, bleibt abzuwarten.

Sie sind bestens vorbereitet: Hans Bernd de Graaff Mechtild Janssen, Achim Zirwes, Bruno Schmitz, Conny Zander, Heike Nebbe und Norbert Kuenen vom Cinque-Team.NN-Foto: Rüdiger Dehnen.

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