Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Orientierungsjahr
Jugendbildungsstätte in Schaephuysen hat noch einen Platz frei im Team
Auch Jannik Schremm möchte das Jahr nicht missen. „Für mich stand schon vor einem Jahr fest, dass ich zur Landespolizei möchte, das war aber erst jetzt möglich. Doch ich wollte das Jahr zwischen Abitur und Studium nicht nur zuhause sitzen, sondern mich engagieren“, erklärt der angehende Polizist aus Aldekerk. Beim BFD habe er gemerkt, dass er „großen Spaß an praktischen Tätigkeiten“ hat, eine Eigenschaft, die er vorher so nie gekannt hatte. „Hier habe wirklich viel gelernt. Wie man einen Heizungsthermostat wechselt ebenso, wie vor einer größeren Gruppe Menschen zu sprechen. Oder eben, mit einem Aufsitzrasenmäher zu fahren“, sagt er grinsend.
Ihr sei es wichtig, dass junge Leute genau solche Erfahrungen mitnehmen und gleichzeitig auch Spuren hinterlassen, betont Sarah Kraschewski. „Durch die BFDler kommt jedes Jahr frischer Wind ins Team“, weiß sie. Wobei die Leiterin klar betont: „Die Freiwilligen unterstützen das Team, sie sind aber nicht im Stellenplan berücksichtigt. Heißt: Es wird keine feste Stelle bei uns gestrichen, weil wir durch den BFD unterstützt werden.“ Im Michaelturm werden die Freiwilligen zwar in allen Arbeitsbereichen eingesetzt, besonders aber sollen sie, je nach persönlicher Neigung, das pädagogische Team sowie die hausmeisterlichen Tätigkeiten unterstützen.
Für den Einsatz im Freiwilligendienst gibt es – inklusive Essenszuschuss – ein monatliches Taschengeld in Höhe von derzeit 473 Euro. Das Höchstalter für Bewerber ist 27 Jahre. Informationen zum BFD am Michaelturm gibt es bei Sarah Kraschewski, per Mail an kraschewski@michaelturm.de oder telefonisch unter 02845/9846972. „Interessenten können gerne eine kurze Bewerbung per Mail schreiben. Ich brauche keine vollständige Bewerbungsmappe, freue mich aber über ein paar Sätze zur Motivation für den Dienst“, wirbt die Leiterin um neue Freiwillige.