In der inklusiven Holzwerkstatt werden junge Menschen mit Behinderung zu Fachpraktikern in der Holzverarbeitung ausgebildet. Foto: Olaf Ostermann
20. August 2026 Von NN-Online · Xanten

Der APX dreht den Ölhahn zu

LVR-Archäologischer Park Xanten setzt sich für mehr Nachhaltigkeit ein

XANTEN. Der LVR-Archäologische Park Xanten arbeitet seit mehreren Jahren verstärkt daran, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Mit der Modernisierung eines Fabrikgebäudes aus den 1950er Jahren ist der APX einen Schritt weiter auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit: Statt den Bau in der Trajanstraße 3 abzureißen, in dem die Inklusive Holzwerkstatt junge Menschen mit Behinderung zu Fachpraktikern in der Holzverarbeitung ausbildet, wurde er nun energetisch saniert. So wurde Bauabfall vermieden und wertvolle graue Energie bleibt erhalten – also die Energie, die bereits für die Herstellung, den Transport und den Bau des Gebäudes aufgewendet wurde. Mit der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage und zweier Luft-Wasser-Wärmepumpen konnte außerdem die letzte ölbetriebene Heizung im Park abgeschaltet werden.

Der APX reduziert damit seinen CO₂-Ausstoß weiter und setzt seine konsequente Klimaschutzstrategie fort. Die neuen Anlagen versorgen die Inklusive Holzwerkstatt mit Wärme, Warmwasser und Strom. Überschüssig erzeugte Solarenergie wird über das interne Stromnetz an anderen Stellen im Park genutzt. Langfristig besteht die Möglichkeit, die Anzahl der Photovoltaik-Module zu erhöhen und weitere Gebäude im APX über das eigene Netzwerk mit Solarstrom zu versorgen.

Auch die Arbeitsbedingungen in der Werkstatt wurden verbessert. Es wurde ein neuer Boden verlegt, die Beleuchtung optimiert und der Maschinenpark neu angeordnet. Im Ergebnis stehen den Mitarbeitern und Auszubildenden bessere Bewegungs- und Arbeitsräume zur Verfügung.

Fotos: Olaf Ostermann

Ein Blick in die Holzwerkstatt. Foto: Olaf Ostermann

Ein Blick in die Holzwerkstatt. Foto: Olaf Ostermann Foto: Ost

In der inklusiven Holzwerkstatt werden junge Menschen mit Behinderung zu Fachpraktikern in der Holzverarbeitung ausgebildet. Foto: Olaf Ostermann

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