Deichverband setzt auf Drohnen
Alles im Blick: Drohnenunterstützung bei der Gewässerunterhaltung und beim Hochwasserschutz
KLEVE. Verunreinigungen verfolgen, Aufstauungen lokalisieren, Uferbewuchs überprüfen - das sind nur ein paar Beispiele bei der die Drohne dem Deichverband Kleve-Landesgrenze das Leben bei der Gewässerunterhaltung zukünftig leichter macht. Die Gewässerläufe werden dabei in individuell eingestellter Flughöhe beflogen und auf Durchgängigkeit kontrolliert. Schwer zugängliche und einzuschätzende Stellen werden dadurch entschärft. Auch die Gewässerentwicklung, beispielsweise an Renaturierungen, kann über einen längeren Zeitraum von oben beobachtet und dokumentiert werden. Dies liefert spannende Erkenntnisse für zukünftige Maßnahmen. Aber auch im Hochwasserschutz ist die Drohne hilfreich, durch Ihren effektiven Einsatz bei der Prävention, Überwachung und Dokumentation bei Hochwasserereignissen oder der Gefahr durch Hochwasser. Neben der schnellen Lageerfassung können somit Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen unterstützt werden. Anne Bienen-Scholt und Florian Eberhard absolvierten erfolgreich den Lehrgang zum Fernpiloten. Die beiden sind nun befugt, die beim Luftfahrtbundesamt registrierte Drohne vom Typ ‚DJI‘ zu steuern. Unterstützung und Beratung erhielt der Deichverband vom Drohnenteam der KJS Kleve durch Dr. Andreas Lohmann. Der Verbandsgebiet Kleve-Landesgrenze umfasst 10.145 Hektar. Mitglieder sind die Deichschau Kranenburg, Deichschau Düffelt und die Deichschau Rindern.