CDU fordert Maßnahmen gegen Saatkrähen in Rees
Fraktion sieht „unzufriedenstellende Situation und mangelnde Lösungsmöglichkeiten“
REES. Die „unzufriedenstellende Situation und die mangelnden Lösungsmöglichkeiten“ bezüglich der Saatkrähenpopulation in Rees und seinen Ortsteilen beschäftigt die CDU-Fraktion. Dazu hat sie eine Anfrage an die Verwaltung gestellt.
Die Saatkrähen stellten laut CDU mittlerweile auch in Haldern ein größeres Problem dar. Eine Bürgerinitiative und Unterschriftensammlung, die aktuell durchgeführt werde, mache dies deutlich. „Wir wünschen uns konkrete und kurzfristig umsetzbare Maßnahmen statt kostenintensiver Konzepte und bitten daher um Prüfung, ob die folgenden Lösungsansätze – sofern nicht bereits geschehen und rechtlich zulässig – verfolgt werden können“, teilt die CDU mit.
Besagte Lösungsansätze sind: Kappung der Bäume und Schutz vor Wieder- beziehungsweise Neuansiedlung durch Einhausung mit Netzen; Neugestaltung der betroffenen Gebiete durch Fällung und Neuanpflanzung von Bäumen, die in der Regel nicht besiedelt werden; Einsatz von Falknern (zum Beispiel mit Bussarden) zur Vergrämung; Einsatz von Vogelscheuchendrachen (Falkenimitationen); Attrappen (Greifvögel); optische Reflektoren (Spiegel, Bänder); akustische Vergrämung, zum Beispiel durch ein fernsteuerbares System („BirdGuard“) oder Ultraschallgeräte; KI-gestützte Anlagen, die Warnlaute der Saatkrähen imitieren; automatische Lasergeräte.
„Uns ist bewusst, dass einzelne Maßnahmen erfahrungsgemäß nur eine begrenzte Wirkung entfalten“, teilt die CDU weiter mit. „Dennoch sollten sichtbare Maßnahmen identifiziert und umgesetzt werden, um die Situation für die Reeserinnen und Reeser zu verbessern.“ Ferner sollte in diesem Zusammenhang ein Meldeportal für neue Ausweichstandorte eingerichtet werden.