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Ein angeschlagener Stützpfeiler: Die Brücken in Kervenheim sollen in diesem Jahr ausgebessert werden. NN-Foto: TL
2. Februar 2026 · Thomas Langer · Kevelaer

Brücken-Instandsetzungen und weitere Arbeiten

Diese Maßnahmen sind 2026 nach aktuellem Stand in Kervenheim geplant

KERVENHEIM. Wer in diesen Tagen die Brücke hinter der Burg in Kervenheim passieren möchte, kommt nicht weit: abgesperrt. Eine Instandsetzung ist für dieses Jahr geplant, aber es soll nicht die einzige Maßnahme im Ort bleiben, sagen die Verantwortlichen. Ein Überblick.

Als ehemaliger Sicherheitsbeauftragter bei den deutschen Solvay-Werken hat Anwohner Harald Ortmann ein Auge für Details. Entsprechend steht er schon länger in Kontakt mit den Verantwortlichen, um kleinere und größere Instandsetzungsmaßnahmen im Ort anzustoßen. Lose Dielen, ein beschädigter Stützpfeiler: Die Brücken sind ihm besonders ins Auge gefallen.

Und hier sei auch einiges geplant, berichten die Verantwortlichen. Die Veröffentlichung der Ausschreibung für die Erneuerung der Fußgängerbrücke hinter der Burg sei für das Frühjahr 2026 geplant, sagt Norbert de Ryck, Resortleiter der technischen Betriebe. Demnach müsse das Bauwerk komplett erneuert werden. Zur weiteren Planung heißt es, müsse nach Durchführung des Verfahrens zunächst die Baustatik erstellt werden. Danach werde die Brücke in Produktion genommen beziehungsweise vorgefertigt. „Diese Baumaßnahme wird voraussichtlich zum Herbst des Jahres abgeschlossen werden“, berichtet Norbert de Ryck. Als Besonderheit nennt er die geplante Bauweise aus Glasfaserprofilen. Das Bauwerk soll dadurch besonders nachhaltig sein.

Für die Instandsetzung, Sanierung und Erweiterung der Fußgängerbrücke an der Kläranlage wiederum habe man im November 2025 den Auftrag erteilt. „In diesem Zusammenhang soll auch von Seiten des Wirtschaftswegs Et Everdonk eine barrierefreie Rampe zur Überbrückung des Höhenniveaus errichtet werden“, sagt de Ryck. „Derzeit werden die statischen Berechnungen und die Konstruktionspläne erstellt.“ Dann könne der Stahlbau in Produktion gehen. Da vor Ort neue Stützfundamente erstellt werden müssten, seien die Arbeiten aber auch vom Pegel der Mühlenfleuth abhängig sowie dem Stand des Grundwassers, gibt er zu bedenken. „Im Rahmen der Gesamtmaßnahme werden auch das beschädigte Mauerwerk und die Holzbohlen saniert. Die Standsicherheit ist aber gegeben.“ Die Umsetzung vor Ort soll nach aktueller Einschätzung im Frühjahr 2026 erfolgen. Fertiggestellt sein soll das Projekt im Sommer des Jahres.

Im Rahmen der anstehenden Frühjahrskontrolle durch den Bau- und Betriebshof sollen zudem notwendige Instandsetzungen an der Fußgängerbrücke „In de Weyen“ durchgeführt werden.

Eine andere Angelegenheit, die Harald Ortmann angesprochen hat, betrifft die Strecke vom Amselweg hin zur Wallstraße – ein Schulweg, wie Ortmann erklärt. Bei schlechtem Wetter sei dieser wegen einer Kuhle häufig überflutet, was die Schüler zu anderen Wegen zwinge.

Wie Johannes Baaken, Abteilungsleiter des Betriebshofs der Stadt Kevelaer, erklärt, möchte man sich im Auftrag des Bürgermeisters nach der Winterperiode um die Situation kümmern und versuchen, eine erneute Überflutung des Weges zu verhindern.

Im Frühjahr stehe darüber hinaus eine Ortsbegehung mit Ortsvorsteher Martin Brandts, Vertretern des Heimatvereins und Baaken selbst auf dem Plan. Hier sollen noch weitere Anliegen besprochen werden. „Der Wunsch nach zusätzlichen Ruhebänken und Papierkörben wird während der Begehung sicherlich ein Thema sein und Probleme sollten nach Möglichkeit gelöst werden“, stellt Johannes Baaken in Aussicht. TL

Ein angeschlagener Stützpfeiler: Die Brücken in Kervenheim sollen in diesem Jahr ausgebessert werden. NN-Foto: TL

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