"Feuerwehr löscht LKW-Brand bei Betrieb in Hamb, Einsatzkräfte vor Ort"
16. Juli 2026 Von NN-Online · Sonsbeck

Brennender Radlader in Lagerhalle

In der Spitze waren mehr als 50 Einsatzkräfte vor Ort

HAMB. In einer Lagerhalle in Hamb ist am Dienstagvormittag ein Radlader in Brand geraten. Das Feuer breitete sich auf das Lagergut aus und führte zu langwierigen Löscharbeiten. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Am Dienstag um 11.43 Uhr wurden die Einheiten Sonsbeck und Hamb zunächst mit dem Meldebild „B3 LKW-Brand“ zu einem Betrieb an der Bruchstraße in Hamb alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erfolgte eine Alarmstufenerhöhung auf „B4 Gewerbebrand“, da weitere Notrufe eingingen, nach denen sich der brennende Radlader in einer Lagerhalle befand und sich das Feuer ausbreitete. In der Folge wurden die Einheit Labbeck, Einheiten der Feuerwehr Alpen sowie der Einsatzleitwagen ELW2 des Kreises Wesel und ein Rettungswagen alarmiert.

Der Radlader brannte in einer 600 Quadratmeter großen Lagerhalle für Holzhackschnitzel, an die ein weiteres Holzhackschnitzellager im Freien angrenzte. Das Feuer hatte bereits auf die Hackschnitzelhaufen übergegriffen. Die ersten Kräfte nahmen einen Löschangriff mit mehreren C-Rohren unter Atemschutz vor, um den brennenden Radlader zu löschen und eine weitere Ausbreitung im Lagergut zu verhindern. Die Feuerwehr Alpen setzte ihre Drohne ein, um die Einsatzstelle aus der Luft zu erkunden. Die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage war an einer Stelle durch die Brandeinwirkung erheblich beschädigt. Hier wurde mit dem Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeugs der Einheit Alpen-Veen ein Löschangriff durchgeführt. Nach der Bergung des ausgebrannten Radladers aus der Halle erfolgte das Abtragen und Ablöschen der Holzhackschnitzel und das Aufsuchen und Freilegen einzelner Glutnester mit Wärmebildkameras. Da diese Maßnahmen unter Atemschutz durchgeführt werden mussten, wurde der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Moers nachgefordert.

Die eingesetzten Kräfte konnten nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden. Die Einheit Hamb setzte die Suche nach Glutnestern zunächst bis 16.30 Uhr fort und führte geplante Nachlöscharbeiten um 19 und 24 Uhr durch. Um 3.02 Uhr wurde die Einheit Hamb mit dem Meldebild „B1 Gelöschtes Feuer“ erneut zur Einsatzstelle alarmiert, legte einzelne Glutnester frei und löschte diese ab. Der Einsatz wurde am Mittwochmorgen um 4.30 Uhr beendet. In der Spitze waren mehr als 50 Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz.

Am Dienstag wurden die Einheiten Sonsbeck und Hamb zunächst mit dem Meldebild „B3 LKW-Brand“ zu einem Betrieb an der Bruchstraße in Hamb alarmiert. Foto: Feuerwehr Sonsbeck

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