Bewegte Bilder aus der Reeser Vergangenheit
Geschichtsverein Ressa kann Filmaufnahmen professionell digitalisieren
REES. Mit besten Grüßen aus der Staatskanzlei des Landes NRW in Düsseldorf hat der Kreis Klever Landtagsabgeordnete Dr. Günther Bergmann den Reeser Geschichtsverein Ressa besucht. Durch seine Vermittlung erhielt Ressa eine Unterstützung von Ministerpräsident Hendrik Wüst in Höhe von 600 Euro.
Das Geld ermöglicht die Anschaffung zweier Geräte, mit denen der Verein Super-8-Filme und VHS-Kassetten mit historischen Rees-Aufnahmen professionell digitalisieren kann. Diese bewegten Bilder aus früheren Jahrzehnten werden nicht nur für das Stadtarchiv und kommende Generationen gesichert, sondern fließen auch in die beliebten Ressa-Filmabende im Reeser Bürgerhaus mit ein. So zum Beispiel am Mittwoch, 18. Februar, wenn es ab 19 Uhr wieder heißt: „Rees(er) in Film und Fernsehen“. Der Eintritt ist frei.
Die Ressa-Vorstandsmitglieder Peter Bongers, Dirk Kleinwegen und Michael Scholten haben bereits mit dem Digitalisieren der alten Filme begonnen, die in vielen Fällen aus privaten Sammlungen und Haushaltsauflösungen stammen. Dr. Günther Bergmann und der Reeser Bürgermeister Sebastian Hense dankten dem Geschichtsverein für die ehrenamtliche Arbeit, die eine wichtige Brücke zwischen der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart der ältesten Stadt am Unteren Niederrhein baut.
Wer Super-8-Filme und Videokassetten mit Reeser Aufnahmen besitzt, die von öffentlichem Interesse sein können, hat nun die Möglichkeit, diese durch Ressa digitalisieren zu lassen. Einzelheiten können per E-Mail an info@ressa.de erfragt werden.
Der Reeser Geschichtsverein Ressa wurde 1987 gegründet und hat mehr als 570 Mitglieder. Er organisiert regelmäßig Vorträge, Filmabende, Ausflüge und Ausstellungen. Der Landesverband Rheinland zeichnete Ressa im Jahr 2022 mit dem Rheinlandtaler in der Kategorie Kultur aus.
Die Mitgliedschaft kostet 18 Euro pro Jahr (Familien zahlen 25 Euro) und umfasst ein Freiexemplar des Jahrbuchs „Reeser Geschichtsfreund“, den Eintritt in das Reeser Koenraad-Bosman-Museum, das Emmericher Rheinmuseum und das Museum rund ums Geld in Xanten-Wardt sowie eine Freifahrt mit der Rheinfähre „Rääße Pöntje“.
Im Koenraad-Bosman-Museum trafen Dr. Günther Bergmann (l.) und Bürgermeister Sebastian Hense die Ressa-Vorstandsmitglieder Peter Bongers, Michael Scholten und Dirk Kleinwegen (r.). Dort läuft noch bis zum 8. März die Ressa-Ausstellung „Der Reeser Fotograf Joseph Knippenberg (1876-1943)“. Foto: Ressa