Betreuer lernen Neues von den Betreuten
Betreuungsverein der Diakonie hatte zum Neujahrsfrühstück eingeladen
Helma Bertgen, Mitarbeiterin im Betreuungsverein, begrüßte die 130 Gäste und erläuterte das Motto des Tages „die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns Halt im Leben“. Sie erklärte, warum die ehrenamtliche Arbeit so wichtig ist und welchen Einfluss sie auf das Leben der Menschen hat.
„Wir danken Ihnen, dass Sie die Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten und sich den Herausforderungen stellen. Und wir danken den betreuten Menschen, die uns in ihr Leben lassen, denn auch wir lernen durch jede Betreuung Neues dazu.“ Superintendent Pfarrer Robert Arndt nahm in seiner Rede Bezug auf die Jahreslosung 2025: „Prüft alles und behaltet das Gute“. Er dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement.
Als besondere Anerkennung für die langjährige Mitgliedschaft wurden alle Ehrenamtlichen geehrt, die bereits ein 25-jähriges oder zehn-jähriges Jubiläum im Betreuungsverein feiern können. Die stellvertretende Direktorin des Amtsgerichtes Kleve, Claudia Knickrehm, dankte den Ehrenamtlichen auf der Bühne persönlich. Mitarbeitende des Betreuungsvereins überreichten eine Urkunde, einen Gutschein und Blumen.
Hans-Jürgen Krohn aus Goch wurde für seine 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Er führt seit 25 Jahren ehrenamtlich die rechtliche Betreuung von mehreren Menschen, welche die Unterstützung eines „Fremdbetreuers“ benötigen. Das bedeutet, der Betreuer hat keinen familiären oder anderen engen persönlichen Bezug zum Betreuten. Helga Schmidt-Heck aus Rees wurde ebenfalls für ihre 25-jährige Mitgliedschaft ausgeehrt. Sie betreut ihre Tochter und ist damit eine ehrenamtliche familiäre Betreuerin. Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft wurden Gabriele Bertelt aus Duisburg, Wilhelm Opgenhoff aus Goch, Maria Reers aus Kevelaer, Christine van Gemert-Dicker aus Rees, Peter Thyrock aus Kevelaer und Helga Schmidt-Heck aus Rees geehrt.
Abgerundet wurde der Vormittag durch ein kulturelles Programm der Künstlerin Monika Hintsches aus Mönchengladbach. Ihr gelang mit ihrer Paraderolle als „Trude Backes“ eine unterhaltsame Aufführung. Sie nahm aktuelle politische und gesellschaftliche Aspekte aufs Korn, darunter die Deutsche Bahn, Berufspolitiker aller Parteien sowie die komplizierte Bürokratie in Deutschland. Mit ihrer Akustikgitarre parodierte sie bekannte Lieder.