"RSC-Team mit Trainer Arvid und Maskottchen Schwimmbert, von links: Lotta Geßmann, Pia Klinkhardt, Jouline Burghardt, Justus Ploenes"
21. September 2026 Von NN-Online · Rees

Bestzeiten, Clubrekorde und ganz viel Teamgeist beim RSC

Reeser Schwimm-Club überzeugt beim 27. SV NRW offenen CSV-Kurzbahn-Sprint-Meeting

EMMERICH. Mit einer großen Mannschaft hat der Reeser Schwimm-Club am 27. SV NRW offenen CSV-Kurzbahn-Sprint-Meeting teilgenommen. Über die verschiedenen Strecken und Lagen zeigten die Reeser Aktiven starke Leistungen. Neben zahlreichen persönlichen Bestzeiten konnten mehrere Clubrekorde und viele Podestplätze gefeiert werden.

Eine der herausragenden Leistungen zeigte Charlotte Dirkes. Die Schwimmerin des Jahrgangs 2009 blieb bei allen sechs Starts ungeschlagen. Über 100 Meter Rücken stellte sie dabei mit 1:09,40 Minuten einen neuen Clubrekord auf. Auch auf den anderen Strecken konnte sie mehrfach persönliche Bestzeiten erzielen.

Besonders bemerkenswert ist die Leistung vor dem Hintergrund der vergangenen Trainingswochen: Trotz einer Verletzung hatte Charlotte das Training konsequent durchgezogen und sich mit großem Einsatz auf den Wettkampf vorbereitet. Der erfolgreiche Wettkampftag war damit auch eine Belohnung für ihren Trainingsfleiß. Neben ihrer eigenen sportlichen Leistung übernimmt Charlotte gemeinsam mit Arvid von der Gabelentz auch Verantwortung für die jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer des RSC und unterstützt deren Training.

Marius Lodewick sorgte für ein besonderes Highlight. Er gewann fünf seiner sieben Rennen und belegte zweimal den zweiten Platz. Gleich mehrere Clubrekorde gingen auf sein Konto. Besonders emotional war sein Rennen über 100 Meter Lagen: Mit einer Zeit von 59,62 Sekunden durchbrach Marius erstmals die Marke von einer Minute und stellte damit einen weiteren Clubrekord auf. Auch über die 100 Meter Brust stellte er in 1:03,44 Minuten eine neue Vereins-Bestzeit auf.

Der amtierende NRW-Meister befindet sich damit sportlich auf einem Höhepunkt seiner bisherigen Schwimmkarriere. Dennoch steht nun eine Veränderung bevor: Aufgrund einer beruflichen Weiterbildung, deren Termine künftig genau mit den Trainingstagen kollidieren, wird er das regelmäßige Schwimmtraining leider beenden. Ganz verabschiedet sich Marius vom RSC jedoch noch nicht. Bei den kommenden Bezirks- und NRW-Meisterschaften wird er die Mannschaft weiterhin in den Staffeln unterstützen und damit dem Team erhalten bleiben.

Auch die weiteren Aktiven des RSC präsentierten sich in guter Form. Arvid von der Gabelentz gewann die 50 und 100 Meter Rücken. Lorenz Flaswinkel, Judit Bongers, Max Oostendorp und Jule Tiggelbeck konnten ebenfalls Rennen für sich entscheiden. Dazu kamen zahlreiche weitere Podestplätze, unter anderem durch Dora Brinkmann, Laurens Vennemann und Lilli Klinkhardt.

Besonders erfreulich war auch der Auftritt der jüngsten RSC-Schwimmerinnen und -Schwimmer. Einige von ihnen standen bei diesem Wettkampf zum ersten Mal überhaupt auf einem Startblock. Für die Nachwuchsathleten ging es dabei vor allem darum, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln, Nervosität zu überwinden und die Atmosphäre eines Schwimmwettkampfes kennenzulernen. Umso schöner war es, dass auch bei den Jüngsten zahlreiche persönliche Bestzeiten erzielt wurden.

Dass der Nachwuchs dabei von zwei erfolgreichen Aktiven wie Charlotte und Arvid trainiert wird, macht den Wettkampftag besonders. Die beiden sprangen nicht nur selbst ins Wasser, sondern waren gleichzeitig Vorbilder und Unterstützer für die jüngsten Teammitglieder.

Krönender Abschluss des zweiten Wettkampftages waren die 4x50 Meter Lagenstaffeln. Unter großem Jubel der Vereinskameraden ließen sowohl die weiblichen (in der Besetzung Charlotte Dirkes, Judit Bongers, Dora Brinkmann, Ida Stiller) als auch die männlichen Staffeln (in der Besetzung Arvid von der Gabelentz, Marius Lodewick, Julen Albers, Laurens Vennemann) die Konkurrenz hinter sich und holten die Staffelpokale nach Rees.

Und genau dieser Zusammenhalt prägte den gesamten Wettkampftag. Die RSC-Schwimmer feuerten ihre Mannschaftskollegen bei praktisch jedem Start lautstark an – unabhängig davon, ob es um einen Sieg, eine neue Bestzeit oder den allerersten Wettkampf ging. Die Unterstützung war im gesamten Schwimmbad deutlich zu hören. Der RSC schien damit an diesen zwei Tagen zu den lautesten Vereinen des gesamten Wettkampfes zu gehören.

So waren es am Ende nicht nur die vielen Bestzeiten, Podestplätze und Clubrekorde, die für einen erfolgreichen Wettkampftag sorgten. Der Auftritt in der Halle zeigte vor allem einmal mehr, was den Reeser Schwimm-Club auszeichnet: Leistung, Nachwuchsarbeit und ein starker Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.

Die jüngste Staffel des RSC: (v. l.) Lotta Geßmann, Pia Klinkhardt, Jouline Marie Burghardt und Justus Ploenes mit Trainer Arvid und RSC-Maskottchen "Schwimmbert". Foto: privat

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