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Pfarrerin Yvonne Brück begrüßt am Sonntag, 22. März wieder die Gemeinde Geldern in der Heilig-Geist-Kirche. Foto: J. Kurschatke
17. März 2026 · Jacqueline Kurschatke · Geldern

Begrüßung von Pfarrerin Yvonne Brück in Geldern

Für Familienthemen und junge Menschen möchte sie sich zukünftig einsetzen

GELDERN. Pfarrerin Yvonne Brück ist seit März fester Bestandteil in der evangelischen Kirchengemeinde Geldern. Zukünftig wird sie an der Seite von Pfarrer Christoph Holstein für die Menschen der Stadt da sein und Familien in allen Lebenslagen spirituell begleiten. Auf den Gottesdienst mit ihrer offiziellen Amtseinführung folgt nun ein Begrüßungsgottesdienst, der am Sonntag, 22. März ab 11 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche stattfindet.

Drei Wochen sind seit Brücks Amtseinführung in der Heilig-Geist-Kirche bereits vergangen. Eine Zeit, um sich erst mal neu zu orientieren und Aufgaben zu verteilen: „Pfarrer Christoph Holstein und ich sind noch dabei uns abzustimmen, wer von uns, wo aktiv sein möchte und welches Thema uns besonders liegt“, sagt Yvonne Brück eingehend. Aus zwei Pfarrstellen in Vollzeit wurden mit der Verabschiedung von Brück‘s Vorgängerin Sabine Heimann, eineinhalb. Yvonne Brück betreut neben ihrer Tätigkeit in Geldern zu gleichen Teilen auch die Gemeinde Issum mit. Fremd war sie daher nie in Geldern, führte in der Vergangenheit bereits einige Vertretungsdienste in der evangelischen Kirche durch.

Nun mit ihrer festen Stelle, lernt sie die Menschen in Geldern trotzdem auf eine persönlichere Art kennen. Ihr Fazit bis jetzt: „Überall begegnen mir sehr viele wohlgesonnene Menschen. Das ist ein schönes Gefühl.“ Aktuell stellt sie sich auch selbst in diversen Einrichtungen vor, um sich schnell in die Gemeinde einzuleben und möglichst viele persönliche Gespräche zu führen. „Es geht darum, immer im Prozess mit sich selbst zu sein und herauszufinden, wie die Gemeinde gelebt werden kann.“

Ihr Herz schlägt insbesondere für die Arbeit mit Familien und Kindern, was auch ihre Vita widerspiegelt. So gestaltete Yvonne Brück viele Kinderbibelwochen oder den Konfirmationsunterricht mit und arbeitete zeitweilig als Religionslehrerin. Auch ihre Karriere als Pfarrerin startete mit der Arbeit in einer Jugendkirche in Wuppertal. „Es ist ein Geschenk mit Menschen auf ihrer persönlichen Reise unterwegs sein zu dürfen. Ich möchte Räume öffnen, die Menschen zusammenbringen und Jugendliche miteinbeziehen.“

Über sich selbst berichtet Brück, ihr Glaube sei mit ihr gewachsen. Schon als Jugendliche gestaltete sie Kindergottesdienste mit und befasste sich so immer mehr mit dem Glauben – besonders in schlechten Momenten. „Wenn ich nicht anerkennen würde, dass es auch mal schlechte Zeiten im Leben gibt, könnte ich Menschen nicht gut begleiten“, sagt Brück weiter. Dabei sei es auch nebensächlich, wo jemand herkomme. Durch ihre Arbeit lebte sie schon an verschiedenen Orten. Gebürtig kommt Brück aus dem Rheinland, wohnte aber auch fünf Jahre in der Schweiz, bis es sie 2014 an den Niederrhein verschlug. „Wir Pfarrer dürfen trauen und taufen. Dadurch, dass es dabei um existenzielle Dinge im Leben geht, ist der Hintergrund von Menschen unwichtig.“

Neben ihrem Beruf verbringt Pfarrerin Yvonne Brück am liebsten Zeit draußen mit ihrer Familie. Ihr sei es wichtig, berufliches von Privatem trennen zu können. „Ich versuche, die Momente zu genießen, in denen wir einfach nur Familie sein können. Das ist mir wichtig“, sagt Brück. Als Vorsitzende des Presbyteriums in Geldern wird sie nun in wichtige Entscheidungen und bürokratische Abläufe eingebunden. Etwas, an das sie sich erst gewöhnen musste. Trotzdem ist sie motiviert in erster Linie Ansprechpartnerin für die Menschen zu sein und sie in allen Lebenslagen zu unterstützen.

Pfarrerin Yvonne Brück begrüßt am Sonntag, 22. März wieder die Gemeinde Geldern in der Heilig-Geist-Kirche. Foto: J. Kurschatke

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