Begegnung, Kreativität und Austausch
Tajalliat: Interkultureller Workshop am 27. Juni in Rees
REES. Mit dem Projekt „Tajalliat“ entsteht ein kreativer Raum für interkulturellen und interreligiösen Dialog. In interaktiven Workshops kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, um sich über Kunst, Musik und gemeinsames Gestalten auszutauschen. Ziel ist es, Verständnis, Zusammenhalt und kulturelle Vielfalt erlebbar zu machen.
Am 27. Juni findet von 13 bis 18 Uhr der dritte Workshop „Pari, بري – Brauchen wir mehr helfende Wesen?“ in Kooperation mit dem Verein „Fremde werden Freunde“ in Rees statt. Im Mittelpunkt stehen persönliche Geschichten, kulturelle Traditionen und Erfahrungen des Ankommens in Deutschland. Die Teilnehmer erwartet ein kreatives Programm mit Malen, Sticken, Drucken, gemeinsamem Kochen sowie Musik und Tanz.
Inspiriert ist der Workshop von „Prei“, einer Gestalt aus der afghanischen Mythologie, die als freundliches und schützendes Wesen beschrieben wird. Ausgehend von dieser Idee wird gemeinsam über Werte wie Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachgedacht.
Der Verein „Fremde werden Freunde“ engagiert sich für die Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung und fördert Begegnung und gegenseitige Unterstützung im Alltag. Das Projekt wird von Sebastian Hiller (Koordination), Ruth Linnemann (Kunst), Noah van Hoog (Musik) und Bassam Alkhouri (Projektleitung und Kunst) begleitet.
Der Workshop findet in der Empeler Straße 122 in Rees statt und richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an Familien mit Kindern. Anmeldung per Mail an haus@mifgash.de oder sebhiller@gmail.com. Die Teilnahme ist kostenfrei und wird durch den Fonds Soziokultur, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das Kommunale Integrationszentrum Kreis Kleve gefördert.