Baustart am Wirbelfallschacht
26. August 2026 Von NN-Online · Kleve

Baustart am Wirbelfallschacht

Ab Montag wird die Nassauerallee einseitig gesperrt

KLEVE. Die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt des umfangreichen Projektes der Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) zur Errichtung eines Wirbelfallschachtes an der Nassauerallee in Kleve starten. Über das Bauwerk soll künftig ein großer Teil des Niederschlagswassers der Klever Oberstadt in den Kermisdahl abfließen. Bevor jedoch mit dem Bau des eigentlichen Wirbelfallschachtes begonnen wird, stehen zunächst Kanalbauarbeiten im Bereich der Nassauerallee an.

Von Ende August bis Dezember wird der erste Bauabschnitt umgesetzt. Er beinhaltet den Neubau eines etwa 60 Meter langen Regenwasserkanals samt fünf Schächten auf dem Teilstück der Nassaueralle zwischen den Einmündungen Siegener Straße / Eiserner Mann und dem Parkplatz der LVR-Sternbuschklinik. Für die Zeit der Arbeiten kommt es im Bereich der Nassauerallee zu Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs.

Ab dem 31. August wird die Nassauerallee zwischen der Kreuzung Nassauerallee / Albersallee / Uedemer Straße und den Einmündungen Siegener Straße und Eiserner Mann halbseitig in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt. Die Nassauerallee wird dann an dieser Stelle zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Süden, also stadtauswärts. Eine Umleitungsstrecke in Richtung Oberstadt und Materborn wird über die Querallee, Materborner Allee und Hoffmannallee bis zur Lindenallee geführt, die Umleitung für Verkehr nach Emmerich, Kranenburg und in die Unterstadt führt über die Uedemer Straße und den Klever Ring. Hinweistafeln weisen an mehreren Stellen auf den Verlauf der Umleitungen hin.

Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten startet der zweite Bauabschnitt. Von Januar 2027 bis Oktober 2028 sollen dann Regenklärbecken sowie der Wirbelfallschacht selbst, eine Pumpstation und der Kanalabschnitt bis zum Kermisdahl samt Auslaufbauwerk in das Gewässer errichtet werden. Hierzu informieren die USK und die Stadt Kleve vor dem Beginn der Arbeiten noch einmal gesondert.

Hintergrund: Aktuell fließt das anfallende Niederschlagswasser der Klever Oberstadt über den Eisernen Mann bis zur Kaskade am Ufer des Kermisdahls, wo es in das Gewässer eingeleitet wird. Das Bauwerk der Kaskade ist allerdings in die Jahre gekommen und muss abgelöst werden. Hierfür ist der Wirbelfallschacht vorgesehen. Kanäle leiten das Regenwasser künftig über Regenklärbecken zum Wirbelfallschacht, der den Höhenunterschied zwischen Oberstadt und Kermisdahl überbrückt und das Niederschlagswasser in den Kermisdahl einleitet. Detaillierte Informationen zu dem umfangreichen Projekt sind auf der Internetseite der USK und der Stadt Kleve zu finden: www.kleve.de/wirbelfallschacht.

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