Baugenossenschaft zahlt die Höchstdividende
Positive Jahresbilanz der EBG – vier Prozent Dividende für Mitglieder
Im vergangenen Jahr hat die EBG 276.801,48 Euro Gewinn erwirtschaftet. Somit kann wieder die satzungsgemäße Höchstdividende von vier Prozent gezahlt werden. Ein Geschäftsanteil von 300 Euro bringt zwölf Euro Dividende.
Insgesamt erhalten die Mitglieder 94.115,88 Euro, der Restbetrag von 182.685,60 Euro fließt zurück in die Bauerneuerungsrücklage, die dann rund 2,433 Millionen Euro umfasst. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 32,13 Prozent. Die Mitgliederzahl ist im Jahr 2023 leicht gefallen. Verzeichnet die EBG am Jahresanfang noch 917 Mitglieder, waren es am Jahresende 890 Mitglieder.
Die EBG hält Ende 2023 nun 513 Wohnungen, eine vermietete und eine selbstgenutzte gewerbliche Einheit (letztere ist die Geschäftsstelle). Dazu kommen 144 Garagen, 26 Tiefgaragenstellplätze und 64 Stellplätze.
Die durchschnittliche Nettokaltmiete hat sich unwesentlich von 5,39 Euro auf 5,57 Euro pro Quadratmeter erhöht. Im Jahr 2023 wurden wieder einige Wohnungen modernisiert, Bäder, Gasthermen und Türen erneuert und neue Böden verlegt. Für diese einmaligen, größeren Maßnahmen wurden ca. 159.000 Euro ausgegeben. Laufende Instandhaltungsarbeiten (kleinere Reparaturen) kosteten die EBG im vergangenen Jahr rund 407.000 Euro. Dementsprechend betrugen die Instandhaltungskosten pro Quadratmeter Wohnfläche 16,72 Euro im Jahr.
Für 2024 sind als Investitionen erneut Modernisierungen von Häusern und Wohnungen in Höhe von etwa 250.000 Euro geplant. Für laufende Instandhaltungsarbeiten kalkuliert die EBG 400.000 Euro, als Jahresgewinn für 2024 werden rund 223.000 Euro erwartet.
Die Aufsichtsratsmitglieder Martin Kroll und Jörg Wickermann der EBG wurden für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Für das verstorbene Aufsichtsratsmitglied Manfred Schmittkamp wurde Andreas Belting gewählt.