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Endlich kann es losgehen! Der Neubau des Vereinsheims in Millingen ist gestartet. Beim Spatenstich dabei waren: Stephan Pfeffer (Erster Beigeordneter der Stadt Rheinberg), Ulrich Glanz (Vorsitzender des SV Millingen), Bürgermeister Dietmar Heyde, Torsten Kröll (Projektleiter der Stadtverwaltung und Bauunternehmer Paul van Meegern (v.l.) Foto: Stadt Rheinberg
22. August 2025 Von NN-Online · Rheinberg

Baubeginn für das neue Vereinsheim des SV Millingen

Ein Meilenstein für den Sport vor Ort

RHEINBERG. Der symbolische erste Spatenstich ist erfolgt – und damit startet offiziell der Bau des neuen Clubheims für den SV Millingen an der Jahnstraße. Nach einer langen Planungsphase und anfänglichen Hürden bei der Fördermittelbeantragung beginnt nun ein Projekt, das für den Stadtteil Millingen und den Verein eine große Bedeutung hat.

Bereits im Kommunalwahlkampf 2020 war das marode Clubhaus des SV Millingen ein zentrales Thema. Der erste Vorsitzende des Vereins, Ulrich Glanz, erinnert sich gut an die frühen Gespräche über einen Neubau: „Wir haben uns damals das alte Gebäude gemeinsam angesehen – da war klar, es muss etwas passieren.“

Seitdem wurde intensiv geplant – mit großem ehrenamtlichen Engagement und unterstützt durch die Stadt Rheinberg sowie die lokale Politik.

Für Bürgermeister Dietmar Heyde ist das Bauvorhaben ein gelungenes Beispiel für die effektive Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik: „Der Anstoß kam seinerzeit aus der CDU, die das passende Förderprogramm ins Spiel brachte. Dass letztlich alle politischen Kräfte im Rat an einem Strang gezogen haben, war entscheidend.“

Auch wenn der erste Förderantrag zunächst wegen Fristversäumnis abgelehnt wurde, blieb man hartnäckig. Beim zweiten Anlauf reichte die Stadt die Unterlagen persönlich bei der Bezirksregierung Düsseldorf ein – mit Erfolg.

Finanzierung

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit 1,5 Millionen Euro. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 2,6 Millionen Euro geschätzt. Damit bleibt ein Teil der Finanzierung bei der Stadt Rheinberg, die das Vorhaben jedoch mit Blick auf die Bedeutung für die Gemeinschaft ausdrücklich unterstützt. Die Förderung ist an klare Bedingungen geknüpft: Das neue Clubheim muss bis spätestens Ende 2026 fertiggestellt und abgerechnet sein – andernfalls droht eine Rückzahlung der Mittel. Entsprechend entschlossen zeigte sich Bauunternehmer Paul van Meegern aus Kevelaer: „Wir geben Gas, um im Zeitplan zu bleiben.“

Der Neubau wird eingeschossig in Massivbauweise errichtet und umfasst eine Bruttogrundfläche von etwa 628 Quadratmeter. Das Flachdach wird begrünt und mit einer Photovoltaikanlage (20 kWp) ausgestattet. Die Heizung erfolgt über Geothermie mittels Erdwärmepumpe – ganz im Sinne einer nachhaltigen Bauweise nach aktuellem Gebäudeenergiegesetz (GEG).

Die geplanten Räume im Erdgeschoss umfassen unter anderem: Vier Umkleiden mit Duschen (für Damen und Herren), einen Schiedsrichterraum, Physioraum und Sportgerätelager, einen Versammlungsraum mit Küche, Vorratsraum und barrierefreien WC-Anlagen und einen multifunktional nutzbaren Raum.

Zusätzlich wird das Gebäude mit einer seitlichen Überdachung aus Aluminium und Glas (20 x 4 Meter) sowie einer Regenwasser-Rigole (9,60 x 1,60 Meter) ausgestattet.

Eigeninitiative

Besonders hervorzuheben ist die Eigeninitiative des SV Millingen: Ein eigens gebildeter Arbeitskreis – bestehend aus Georg Königs, Gerd Peerenboom, Uwe Meier, Clemens Brune, Thomas Lisken, Uli van de Sandt und Nicole Puppe – hat das Projekt mit viel Herzblut begleitet. Frühzeitig wurde ein Architekt eingebunden, wodurch ein reibungsloser Projektstart nun möglich wurde.

Bürgermeister Heyde betont: „Das neue Clubheim ist weit mehr als ein Gebäude – es ist ein Ort für Gemeinschaft, Sport und Zusammenhalt. Unser Ziel ist eine frühzeitige Fertigstellung, damit der SV Millingen und alle Sportler*innen der Region möglichst bald von dieser modernen Infrastruktur profitieren können.“

Endlich kann es losgehen! Der Neubau des Vereinsheims in Millingen ist gestartet. Beim Spatenstich dabei waren: Stephan Pfeffer (Erster Beigeordneter der Stadt Rheinberg), Ulrich Glanz (Vorsitzender des SV Millingen), Bürgermeister Dietmar Heyde, Torsten Kröll (Projektleiter der Stadtverwaltung und Bauunternehmer Paul van Meegern (v.l.) Foto: Stadt Rheinberg

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