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Die orangenen Bänke gegen Gewalt stehen vor dem Bahnhof (gegenüber Kaiserhof), an der Rheinpromenade und in Wesel-Büderich (Weseler Straße). Foto: Stadt Wesel
30. April 2026 Von NN-Online · Wesel

Bänke gegen Gewalt: „Wesel sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen“

WESEL. Wesel setzt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Mit drei Bänken gegen Gewalt macht die Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel auf ein sensibles Thema aufmerksam. Gewalt gegen Frauen ist eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen weltweit. Es gibt verschiedene Formen von Gewalt. Dazu zählen unter anderem häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Stalking, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und digitale Gewalt.

Die orangenen Bänke gegen Gewalt stehen vor dem Bahnhof (gegenüber Kaiserhof), an der Rheinpromenade und in Wesel-Büderich (Weseler Straße).

Ein besonderer Dank gilt der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe, die die Anschaffung der drei Bänke gegen Gewalt an Frauen finanziell gefördert hat.

In Deutschland ist statistisch gesehen jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer von körperlicher oder sexualisierter Gewalt durch den aktuellen oder einen früheren Partner. Die Bänke gegen Gewalt sind mehr als ein Mahnmal. Sie sind auch Hinweis- und Ratgeber. Auf der dort angebrachten Hinweistafel ist die Telefonnummer des internationalen Hilfetelefons gegen Gewalt an Frauen 116 016 zu finden.

Zusätzlich ist ein QR-Code angebracht. Nach dem Scannen des QR-Codes werden Hilfestellen im Stadtgebiet Wesel angezeigt. Diese bieten Menschen in Not sofort Hilfe. Außerdem wird ersichtlich, wo sich Krankenhäuser und die örtliche Polizeidienststelle befinden. Zusätzlich gibt es eine interaktive Karte mit allen verzeichneten Hilfsangeboten. So können auch Personen, die sich in Wesel nicht gut auskennen, die passende Anlaufstelle schnell finden. Mit der Aktion „Bänke gegen Gewalt“ setzt die Stadt Wesel ein klares Zeichen und zeigt Haltung: „Wesel hat nur ein Wort für Gewalt übrig – Nein!“

Das Projekt wurde von Regina Schmitz-Lenneps, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wesel, und Merle Zimmer, Praktikantin der Stadt Wesel, erarbeitet und umgesetzt.

Die orangenen Bänke gegen Gewalt stehen vor dem Bahnhof (gegenüber Kaiserhof), an der Rheinpromenade und in Wesel-Büderich (Weseler Straße). Foto: Stadt Wesel

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