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"In het diepe" Ausstellung, junge Künstler, innere Welt, Foto von Otso Prunilla
29. Mai 2026 Von NN-Online · Niederlande

Ausstellung: In het diepe in Bredevoort

Eröffnung am Freitag, 5. Juni

BREDEVOORT. Zum vierten Mal in Folge organisiert die Koppelkerk,Koppelstraat 35 in Bredevoort, eine Ausstellung mit Werken von Künstlern, die im vergangenen Jahr ihren Abschluss gemacht haben. Von Freitag, 5. Juni bis 23. August werden im Gemeindesaal Arbeiten von Julia Koster, Linne Guldemond, Otso Prunnila, Anne Francien, Sandy Roele und Rende Arends gezeigt.

In der Ausstellung reflektieren die Künstler auch Fragen zum Wesen des Künstlerseins: War es schon lange Ihr Wunsch, Künstler zu werden? Spüren Sie gesellschaftlichen Druck, Ihrer Kunst Ausdruck zu verleihen, und inwieweit erfüllen Sie Ihre eigenen Erwartungen als Künstler?

Flügge werden

Die jährlich wiederkehrende Ausstellung „In het diepe“ („In der Tiefe“) in der Koppelkerk darf nach vier Jahren eine feste Tradition heißen. Die Organisation wählt die Künstler anhand ihrer Abschlussarbeiten aus. Für die Künstler ist dies ein aufregender Moment: Manche stellen zum ersten Mal außerhalb der Kunstakademie aus. Die jungen Künstler, die dieses Jahr zu „In het diepe #4“ eingeladen wurden, arbeiten in unterschiedlichen Disziplinen. Was sie eint, ist ihre einzigartige Arbeitsweise, eine Methode, die sie in den letzten Jahren entwickelt haben – in einer Zeit, die sich grundlegend von der Ära unterscheidet, in der etablierte Künstler ihr Wissen und ihre ersten Erfahrungen sammelten. In dieser Ausstellung lassen sie die Besucher vielleicht auch die Welt mit anderen Augen sehen.

Thema

Der Titel „In het diepe“ („In der Tiefe“) bezieht sich auf das berüchtigte „schwarze Loch“, in das man manchmal fällt, wenn man etwas abgeschlossen hat. Jahrelang wurde man durch eine Ausbildung geprägt, und dann ist sie zu Ende. Man sehnt sie herbei: Man will die Ziellinie erreichen, man sehnt sich nach mehr persönlichem Freiraum und eigener Interpretation, und wenn es dann soweit ist, wenn man „ins tiefe Wasser geworfen“ wurde, ist es manchmal eine Herausforderung, motiviert zu bleiben. Der Titel verweist auch auf tiefere Ebenen. Sobald Besucher einem Kunstwerk gegenüberstehen, werden sie herausgefordert, nicht nur die Oberfläche zu betrachten, sondern einen Schritt tiefer ein zu tauchen. Die Koppelkerk bietet jedes Wochenende Einführungsrundgänge an. So erfahren die Besucher mehr über das Werk des Künstlers, aber manchmal auch über ihren eigenen Blick auf Kunst.

Die Ausstellung ist freitags bis sonntags in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen finden jeweils um 14 und 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Die Ausstellung „In het diepe“ stellt die innere Welt junger Künstler dar. Foto: Otso Prunilla

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