XANTEN. Xanten wird zum Schauplatz einer neuen WDR-Produktion: Zwei Tage lang drehte der Westdeutsche Rundfunk mit dem bekannten Moderator Daniel Aßmann in der Römer-, Dom- und Siegfriedstadt. Die Aufnahmen entstanden für die Sendung „Unsere Tipps: Ausflugs-Highlights im Westen“, die am 25. Juli im WDR Fernsehen ausgestrahlt wird.
XANTEN. Eine Kirmes mitten in der Innenstadt hat schon ein ganz eigenes, besonderes Flair. „Eine Kirmes gehört einfach in den Ort oder an eine Kirche. Der Ort ist einfach der Mittelpunkt der Stadt. Eine Kirmes sollte man deshalb nicht nach außen verlagern“, sagt Michael Zajuntz vom Schaustellerverein Kreis Moers. Der große und kleine Xantener Marktplatz biete daher ein ganz besonders schönes Ambiente. Mit dem einzigartigen Blick auf den Xantener Dom werden auf der diesjährigen Xantener Fronleichnamskirmes von Donnerstag, 4. Juni, bis Montag, 8. Juni, insgesamt 57 Beschicker – darunter sechs größere Fahrgeschäfte – erwartet.
XANTEN. Welche bekannte Xantener Persönlichkeit hatte entscheidenden Anteil daran, dass das Weinzelt der Xantener Pfadfinder seit 50 Jahren auf der Fronleichnamskirmes steht? So könnte eine der Fragen beim beliebten Kneipen-Quiz lauten. Das bildet an Fronleichnam (Donnerstag, 4. Juni) ab 18 Uhr den Programm-Auftakt zum diesjährigen Weinzelt in der Domimmunität. Die Antwort: der damalige Stadtdirektor Heinz Trauten. An den hatten sich die damaligen Stammesvorsitzenden Paul Kempkes und Heiner Drissen im Frühjahr 1976 gewandt.
XANTEN. Ein gelungener erster Schritt in Richtung internationaler Zusammenarbeit: Die Willi-Fährmann-Gesamtschule Xanten hat erstmals einen Schüleraustausch mit dem Lyceum im niederländischen Elst durchgeführt. An zwei vielseitigen Begegnungstagen nahmen jeweils 13 Schüler der Einführungsphase sowie vier Lehrkräfte beider Schulen teil. Das Projekt Schulaustausch wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert. Auch der Förderverein der Gesamtschule unterstütze das Projekt.
XANTEN. Das Jahr 2028 wird für die Stadt Xanten ein ganz besonderes: Denn 800 Jahre zuvor – im Jahr 1228 – sind ihr die Stadtrechte verliehen worden. „Die Geschichte Xantens reicht natürlich noch weiter zurück, aber das 800. Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte ist dennoch etwas ganz Besonderes, das wir gemeinsam feiern wollen“, sagt Hannah Müller, Geschäftsführerin der Tourist Information Xanten (TIX). Und genau deshalb seien die Planungen, wie dieses besondere Jubiläumsjahr zelebriert werden könne, bereits gestartet. „Wir wollen mit allen zusammen feiern und gemeinsam mit allen etwas auf die Beine stellen“, betont Müller. Organisationen, Vereine, Institutionen, Kindergärten und Schulen sowie alle interessierten Xantener Bürger sollen schon jetzt angesprochen werden. „Wirklich jeder, der eine Idee hat, wie man den 800. Stadtgeburtstag 2028 feiern kann, kann sich – gerne auch noch später – bei der Stadt Xanten melden und seine Idee einbringen. Wir schauen dann, was umsetzbar ist“, sagt Müller.
XANTEN. In Xanten engagieren sich viele Menschen mit großem Einsatz für ihre Heimat, sei es im Verein, in sozialen Initiativen, im kulturellen Bereich oder im täglichen Einsatz für das Miteinander. Dieses besondere Engagement würdigt die Stadt Xanten im Jahr 2026 erneut mit dem Heimat-Preis.
XANTEN. Wenn der römische Lehrer zum Unterricht ruft, das Essen im Kochtopf gart und die Färber ihre Werkstätten öffnen, lädt der LVR-Archäologischen Park Xanten zum Römischen Wochenende ein. Mit einem Salve Magister beginnt der römische Schultag. Beim Lehrer an der Herberge erfahren die Besucher am Samstag und Sonntag, 30. und 31. Mai, wie Schüler vor rund 2000 Jahren das Schreiben und Rechnen lernten. Nebenan öffnet die römische Küche ihre Türen.