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KALKAR. Bälle pritschen, Volleyball-Stars hautnah erleben und gemeinsam über sich hinauswachsen – am 16. August verwandelt sich das Wunderland Kalkar in eine große Bühne für alle, die sich am Ball ausprobieren wollen. Beim Volley-Wundertag, initiiert von der Volleyball Bundesliga (VBL), stehen Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren im Mittelpunkt: ein unvergessliches Erlebnis für alle, die Lust auf Bewegung, Teamgeist, neue Freundschaften – und natürlich auf Volleyball – haben.
KALKAR. Der Verein der Freunde Kalkars lädt, unterstützt von der Stadt Kalkar, von Freitag bis Sonntag, 8. bis 10. August, bereits zum sechsten Mal zum Kulturwochenende im Dominikaner Bongert ein. Auf der historischen Streuobstwiese im Herzen von Kalkar wird an drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm für Musikliebhaber:innen, Kulturbegeisterte, Familien und Neugierige geboten – und das bei freiem Eintritt.
KALKAR. Nach dem ursprünglichen Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn der Reeser Straße in Kalkar sind nun Nacharbeiten erforderlich. Die Arbeiten am Abschnitt der Kreisstraße 45 zwischen den Ortsteilen Appeldorn und Niedermörmter beginnen voraussichtlich am kommenden Montag, 4. August. Die Reeser Straße wird für die Dauer der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern. Die Bauarbeiten erfolgen in vier kleineren Bauabschnitten. Anwohner des betroffenen Abschnitts haben während der gesamten Bauphase mit Einschränkungen und Behinderungen durch Baufahrzeuge und Arbeitsmaschinen zu rechnen. Sie können unter Berücksichtigung der Bautätigkeiten ihre Grundstücke jederzeit erreichen. Dem Kreis Kleve entstehen durch die Nacharbeiten keine Kosten. Ansprechpartner für die Baumaßnahmen ist die Kreis Kleve Bauverwaltungs-GmbH (KKB) unter Telefon 02821/977 090.
KALKAR. Der Löschzug Nord, bestehend aus den Löscheinheiten Grieth, Wissel und Emmericher Eyland, der Feuerwehr Kalkar wurde am gestrigen Dienstag, 29. Juli, zu einem Gebäudebrand auf der Rheinuferstraße in Emmericher Eyland alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein Brand an einer mit Efeu bewachsenden Hauswand festgestellt. Es drohte ein Übergreifen des Feuers auf den Dachboden, dort waren Heuballen gelagert. Der Brand an der Hauswand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und kleinere Glutnester mit dem HiPress-Löscher (tragbarer Hochdrucklöscher) gelöscht werden. Zur Kontrolle wurden die ersten Reihen des Daches abgedeckt. Der Dachboden wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert. Im Einsatz waren sechs Atemschutzträger. Bis etwa 16.40 Uhr waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Marc Meyer rund 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kalkar im Einsatz. Ein dringender Appell der Feuerwehr Kalkar: Unkrautbeseitigung mittels Gasbrenner bitte unterlassen, um weitere Brände zu verhindern.
KALKAR. Es gab Zeiten, als man den Harz als schützendes, trennendes Gebirge zwischen dem Osten und dem Westen kennzeichnete: Für die Messdiener und ihre Freunde aus Kalkar ging es wie schon einmal vor Jahren wieder nach Wieda. Nach fünfstündiger Busfahrt hatte die 75-köpfige Gruppe das Jugendfreizeithaus Prayce in der Gemeinde Walkenried im Harz erreicht. Die schöne Hanglage am Waldrand bietet große Spielflächen und in der weiteren Umgebung gute Möglichkeiten zum Geländespiel. Nach Corona-Zeiten sind sowohl lang erfahrene als auch in den letzten Jahren neu eingeführte Betreuerinnen und Betreuer dabei. Pastor Pater Deepak Dhurwey und Pastorassistentin Stefanie Glowatzki sowie das erfahrene Küchenteam gestalten das in langer Vorbereitungszeit durchgestylte Programm in den 14 Tagen mit. Die Zeit naht sich dem Ende. Am kommenden Freitag, 1. August, gegen 16 Uhr werden die Abenteurer am Kalkarer Schulzentrum zurückerwartet. Beim Reisesegen dort ging es noch um den „Auszug aus Ägypten“ in die große Freiheit. Pater Deepak gestaltete die Morgenrunden unter den Gedanken der vier Elemente als Erlebnisräume. Der Mottotag lief dann unter „Super Mario“. Und natürlich mussten die Leiter wie fast jedes Jahr auch wieder ein selbst erfundenes Geländespiel zur Weltpremiere bringen: „Dave the Diver“ hatte natürlich mit dem Element Wasser zu tun. Workshops und sportliche Spiele sind natürlich „musts“: Kennzeichnend für das Kalkarer Messdienerlager aber sind die Gruppenspiele im Wald, bei denen es um kluge Taktik und soziales Gruppenverhalten geht, ohne die man das Ziel nicht erreicht. Der Ausflug ins acht Kilometer entfernte Schwimmbad war schon letzte Woche, in dieser Woche stehen noch als Höhepunkte die Kletterhalle „Clip’n’Climb“ und ein Floßbau an. Die beiden selbst gestalteten Lagergottesdienste entstehen aus dem Lagerleben. Zauberhaft war das Küchenteam beim Bergfest unterwegs und sorgte täglich liebevoll für die hungrigen Mäuler. Der Kreis Kleve und der Landschaftsverband Rheinland unterstützen mit Fördergeldern die pädagogisch intensive Ferienfreizeit sowie auch dankbarerweise manche Kalkarer Firmen praktische und materielle Unterstützung leisten. Schon für die nächsten beiden Jahre haben die ehrenamtlich tätigen Kalkarer Betreuer vorgesorgt. Dann geht es nicht ganz so weit. Und: Es geht nicht wieder nach Wieda!
KALKAR. Bis alle Erwachsenen, Kinder und Jugendlichen des Stammes der Pfadfinder St. Benedikt Kalkar eine gemeinsame Schnittmenge für einen Lagertermin finden, haben andere schon die großen Zeltlagerplätze lange vorgebucht. So konnte im letzten Jahr nur ein Pfingstwochenende als Ersatz für das geliebte Lagerleben in Zelten dienen. Zum Glück konnte nun in dieser Woche das Lager in der Gemeinde Rott auf dem Jugendzeltplatz Rotterdel am Vichtbach bei Aachen stattfinden. Eine spannende Anreise über Xanten, Bedburg-Hau und Krefeld brachte die über 30 Personen starke Gruppe mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den eifelnahen Ort auf den kleinen, aber feinen Zeltplatz: Die lauschige versteckte Wiese, die man sich mit einem Waldkindergarten teilt, betritt man durch ein grünes Heckentor und bietet gerade genug Platz für ein Küchenzelt, zwei geräumige Aufenthaltsjurten, ein Spielfeld und alle Familien- und Gruppenzelte, denn die Gruppe bildet eine Altersspanne von 50 Jahren ab. Spannend für alle ist der kleine Fischbach gleich hinter den Zeltwänden und der aufsteigende Wald gegenüber. Die ersten Wanderungen und Spiele waren schon gelaufen, der Hochseilgarten stand noch bevor, als Pastor Alois van Doornick zur Lagermesse am Sonntagabend auftauchte. Man hatte sich als gute Pfadfinder das Gleichnis vom barmherzigen Samariter vorgenommen und dazu die Messe inhaltlich intensiv gestaltet. So ging es zunächst darum, auf ein kleines Herz eigene Erlebnisse der Verlassenheit zu notieren, wo man sich „unter die Räuber gefallen“ fühlte. Andererseits durften die Teilnehmenden auch auf der Rückseite benennen, wo sie als Akteure der Nächstenliebe tätig werden konnten. Im Dankgebet vor der Wandlung kamen die Stichworte des als schön in diesen Tagen Erlebten zur Sprache. Eine Messe mit Herz und vielen Liedern rund um das Thema Barmherzigkeit und Warmherzigkeit. Pastor van Doornick bestaunte das gute Zeltmaterial und bedankte sich auch beim Küchenteam am Ende des anschließenden Grillabends, bei dem auch Vegetarier nicht zu kurz kamen. Er freute sich an der entspannten Stimmung und dem selbstverständlichen Miteinander der Generationen. Die Rückkehr mit Sack und Pack ist für kommenden Samstag, 2. August, geplant, wahrscheinlich mit vielen positiven Erlebnissen und neuen und alten Freundschaften im Gepäck.