An der Nierswelle steht jetzt eine Notrufsäule
Projekt von Björn-Steiger-Stiftung und DLRG
Die Björn-Steiger-Stiftung und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Landesverband Württemberg, haben aus diesem Grund 2019 ein gemeinsames Projekt gestartet und Notrufsäulen an Stränden und Badeseen aufgestellt.
Von Anfang an war der DLRG Bezirk Kreis Kleve und die DLRG Ortsgruppe Goch interessiert an einer Realisierung im Kreis. Nun stehen die ersten beiden Säulen im DLRG Wachgebiet der Ortsgruppen Goch und Kleve am Wisseler See und an der Nierswelle in Goch. Die erste Säule im Kreis hatte dabei der Freizeitpark Wisseler See selbstständig angefragt und in Betrieb genommen. Mit Unterstützung des Vermögensbetriebes der Stadt Goch, war der zweite Standort schnell gefunden und der notwendige Sockel zügig gesetzt worden. Die Säulen funktionieren völlig unabhängig von Strom- und Leitungsnetz über ein Solarpanel und eine Mobilfunkkarte. Notrufe funktionieren auf Knopfdruck und laufen direkt in der Leitstelle in Kleve auf, damit im Notfall unverzüglich gehandelt werden kann und die richtigen Rettungsmittel eingesetzt werden können. Für Falk Neutzer, Leiter der DLRG Ortsgruppe Goch, ist diese zusätzliche Absicherung ein echter Mehrwert. Gerade vor dem Hintergrund der zuletzt teilweise sehr hohen Wasserstände und der Tatsache, dass insbesondere in den Sommermonaten auch viele Bootstouren auf der Niers stattfinden und die Nierswelle einen hohen Aufenthaltswert für died Bürger hat, ist sie ein richtiger und wichtiger Standort für eine solche Säule. Sascha Wolf, stellvertretender Leiter der Ortsgruppe Goch und Bezirkseinsatzleiter, der das Projekt vorangetrieben hat, wünscht sich weitere Standorte an Gefahrenstellen im Kreis Kleve und sagt, dass ein weiterer Standort in Geldern schon in Aussicht steht.
Für Goch Bürgermeister Ulrich Knickrehm, der nun zusammen mit der DLRG die Säule nach einem Test „in Dienst gestellt“ hat, steht fest: „Die Notrufsäule ist schnell und unkompliziert zu bedienen. Das kann im Notfall eine echte Hilfe sein und damit ein Plus an Sicherheit. Ich danke der Björn-Steiger-Stiftung und der DLRG Goch für ihr Engagement.“