Än wenn dat Glökkske wärr lüjt
Traditionelle „Mess op platt“ des AKV „Vallis Comitis“ in der St. Vincentius Kirche Asperden
ASPERDEN. Am Samstag nach dem 11.11. läuteten in Asperden wieder die Kirchenglocken für alle Karnevalisten zur „Mess op platt“. Traditionell beginnt der AKV Vallis Comiti seine Session mit einer Messe in Gochs Platt, um gemeinsam für eine gute und fröhliche Session zu bitten und zu beten.
Obwohl in diesem Jahr die Sessionseröffnung mit der Vorstellung des zukünftigen Prinzenpaares Sebastian I. (Hemmers) und Mareike III. (Hendricks) bereits am „11.11.“ im Kastell groß gefeiert wurde, folgten viele Vereine der Einladung in die St. Vincentius Kirche und sorgten mit ihren bunten Uniformen für ein farbenprächtiges Bild.
Zelebriert von Pfarrer Theo van Dornick durfte das Wort Mundartmesse in diesem Zusammenhang wörtlich genommen werden. Mit Ausnahme der Wandlung waren alle Wortbeiträge und Lieder in Gochs Platt. In diesem Jahr hatte sich das Orga-Team eng am Motto der Prinzengestellung „Hand in Hand durchs Narrenland“ orientiert und das Thema Gemeinschaft in den Mittelpunkt gestellt. Neben der Liedauswahl griffen auch die selbst geschriebenen und übersetzten Texte den Gedanken des Miteinanders auf. Ein besonderer Moment war sicherlich die Predigt. Ausgehend vom Miteinanderkarneval in Goch wurde anhand eines Puzzles des Harlekins deutlich, wie besonders der Gocher Karneval mit seinen Eigenschaften und Vereinen ist. Nicht nur das Tanzen, Singen und Feiern sind entscheidend für einen bunten Karneval, sondern auch alle prinzengestellenden Vereine mit ihren Vereinsgeschichten und Mitgliedern.
„Vandaag und Määrn“
Und auch für die Zukunft ist der Asperdener Karneval bestens aufgestellt. Vandaag (Heute) steht das Prinzenpaar in spe am Altar und für das Määrn (Morgen) warten die Tochter und die Nichte des Prinzen in spe schon auf ihren Einsatz. Ausgestattet mit dem Segen für die neue Session wurde im Anschluss an die Mundartmesse im Jugendheim noch fröhlich die Vorfreude auf die kommende Zeit gefeiert.