Abschluss der Prozesskette Nachhaltigkeit
Kleve arbeitete drei Jahre an wichtigen Grundlagen der nachhaltigen Stadtentwicklung
KLEVE. Feierlicher Projektabschluss in Dortmund: Ende Mai nahm eine Delegation der Stadt Kleve an der offiziellen Abschlussveranstaltung der „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ teil. Im Rahmen des Landesprojekts, das vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes gefördert wurde, arbeitete Kleve drei Jahre an wichtigen Grundlagen der nachhaltigen Stadtentwicklung. Unterstützt wurde sie dabei von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 (LAG 21).
Im Rahmen des Projekts wurde zunächst eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Schwanenstadt aufgestellt und anschließend der erste Nachhaltigkeitsbericht erarbeitet. Beide Dokumente verankern den Grundsatz der Nachhaltigkeit dauerhaft als strategisches Handlungsprinzip für das Verwaltungshandeln und die Stadtentwicklung. Mit der partizipativ erarbeiteten Nachhaltigkeitsstrategie werden soziale, ökonomische und ökologische Zielsetzungen in einem einzigen Strategiepapier vereint. Die Nachhaltigkeitsstrategie enthält neben strategischen und operativen Zielen auch konkrete Maßnahmen mit einer klaren Zuordnung personeller, zeitlicher und finanzieller Ressourcen. Dadurch ist die Strategie ein wertvolles Werkzeug zur effektiv und zielführend ausgerichteten Stadtentwicklung.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 baut auf der Strategie auf und liefert Transparenz über den Status quo. Er folgt dem bundesweiten Standard BNK 2.0 und den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen. Kennzahlen und Indikatoren machen Fortschritte messbar. Verknüpft ist der Bericht mit dem städtischen Produkthaushalt, dessen Leistungen seit 2024 systematisch den Nachhaltigkeitszielen zugeordnet werden. Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Stadt Kleve im Rahmen der Prozesskette Nachhaltigkeit NRW gibt es auf: www.kleve.de/nachhaltigkeitsstrategie.