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Sie stehen auf der Fläche, die bislang als Maisfeld genutzt wurde und nun in eine Waldfläche umgewandelt wird: Marlene Riegler vom Bereich Umwelt, Klima, Mobilität und Stephan Haupt vom Team Erschließung.Foto: Stadt Geldern/Terhorst
21. Januar 2026 Von NN-Online · Geldern

5.000 neue Bäume und 500 Sträucher gepflanzt

Projekt der Stadt Geldern zur ökologischen Aufwertung und zum Klimaschutz

GELDERN. Mit der Pflanzung von 5.000 Bäumen und 500 Sträuchern setzt die Gelderner Stadtverwaltung ein Projekt zur ökologischen Aufwertung und zum Klimaschutz um. Gepflanzt wurden die Bäume auf einem 13.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Straße „Zur Boeckelt“, direkt hinter der Siemenstraße.

Die Maßnahme ist Bestandteil des im Jahr 2024 verabschiedeten Grün- und Freiflächenkonzepts (GFK) und trägt damit unmittelbar zur Umsetzung der dort festgelegten Ziele bei. Gleichzeitig leistet sie einen weiteren konkreten Beitrag für das Ziel, bis zum Jahr 2035 35.000 neue Bäume in Geldern zu pflanzen – zurückzuführen ist diese Zahl auf einen Antrag des Ortsverbands der Gelderner Grünen. Sie hatten 2020 beantragt, für jeden Bürger Gelderns einen neuen Baum zu pflanzen.

Im Rahmen der Maßnahme hat die Stadt Geldern insgesamt 3.850 Stieleichen, 550 Spitzahorne, 550 Vogelkirschen und 550 Winterlinden gepflanzt. Die Arten der 500 neu gepflanzten Büsche teilen sich wie folgt auf: 110 „Rote Hartriegel“, 110 Hundsrosen, 110 Weißdorne, 110 Haselnuss-Sträucher und 110 Ebereschen (Pflanzgröße 80 bis 120 Zentimeter).

„Zum Schutz der jungen Pflanzen wurde ein rund 450 Meter langer Wildzaun errichtet“, berichtet Stephan Haupt vom Team Erschließung der Stadt Geldern. „Mit der Pflanzung der Bäume möchten wir die Artenvielfalt fördern, ökologische Funktionen stärken sowie dazu beitragen, das Landschaftsbild nachhaltig aufzuwerten“, erklärt Marlene Riegler vom Bereich Umwelt, Klima, Mobilität der Stadt Geldern. Durch die Umwandlung der zuvor landwirtschaftlich genutzten Fläche (auf der zuvor Mais angebaut wurde) – in eine Waldfläche wird diese deutlich ökologisch verbessert. „Bäume binden CO₂ und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so Riegler. Zudem unterstützen sie die Anpassung an den Klimawandel, etwa durch Kühlungseffekte und eine verbesserte Luftqualität.

Die ökologische Aufwertung der Fläche wird auch durch den Kreis Kleve anerkannt, der hierfür zusätzlich 54.400 ökologische Werteinheiten vergibt. „Ein Wald ist ökologisch wertvoller als ein Feld – dadurch haben wir die Fläche um einiges aufgewertet“, so Haupt.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 23.000 Euro. Unterstützt wurde das Projekt mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro durch die Fielmann Group AG aus Hamburg, die im Rahmen ihrer Förderstiftung bundesweit diverse Baumpflanzprojekte fördert.

Sie stehen auf der Fläche, die bislang als Maisfeld genutzt wurde und nun in eine Waldfläche umgewandelt wird: Marlene Riegler vom Bereich Umwelt, Klima, Mobilität und Stephan Haupt vom Team Erschließung.Foto: Stadt Geldern/Terhorst

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