Sternsinger in Rees sammeln 11.580 Euro
Spenden für Kinderhilfsprojekte – Aktion wird möglicherweise neu geregelt
REES. Die positive Nachricht zuerst: Die Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Irmgardis Rees haben in Rees, Esserden, Groin und Bergswick fast 11.580 Euro für Kinderhilfsprojekte gesammelt und sind damit nur 200 Euro unter der Rekordsumme des Vorjahres geblieben.
Pfarrer Christu Raju Mandagiri dankte den 72 Jungen und Mädchen, die sich an der Sternsingeraktion zum Thema „Kinderrechte“ beteiligten, sowie den Betreuerinnen und Eltern. Trotz des guten Ergebnisses macht sich das Organisationsteam um Stefanie Thenagels Gedanken über die Zukunft der Aktion: 34 Straßen konnten diesmal nicht besucht werden, weil sich von Jahr zu Jahr weniger Kinder beteiligen und die Einwohnerzahl von Rees wächst. „So melden sich im Nachhinein Menschen bei uns, die den ganzen Tag vergeblich auf den Besuch der Sternsinger gewartet haben“, sagt Stefanie Thenagels. „Auf der anderen Seite fiel diesmal auf, dass die Kinder an manchen Häusern unfreundlich behandelt und weggeschickt werden.“ Die Organisatorinnen überlegen nun, ob künftig vorrangig Reeser Haushalte besucht werden, die sich im Vorfeld anmelden. Solch ein Verfahren gibt es in anderen Gemeinden schon länger. Trotz allem: Die 72 Reeser Sternsinger hatten einmal mehr viel Freude an der Aktion, an den geselligen Vorbereitungstreffen, dem Dankgottesdienst und dem abschließenden Nachmittag im Karl-Leisner-Heim, bei dem es wieder Spiele und reichlich Pizza gab.