Jan-Joest-Gymnasium Kalkar bezieht neue Schulklassen

Die Klassen fünf und sechs des Jan-Joest-Gymnasiums konnten umziehen

KALKAR. Für die i-Dötzchen ging es in dieser Woche zum ersten Mal in die Schule. Ihren ersten Schultag haben die neuen Fünftklässler zwar schon etwas länger hinter sich, aber der Wechsel auf die weiterführenden Schulen ist ja auch immer etwas Besonderes. Für die 89 neuen Fünftklässler am Jan-Joest-Gymnasium (JJG) in Kalkar hatte der erste Schultag nach den Sommerferien sogar noch ein weiteres Highlight parat: Sie durften gemeinsam mit den Sechstklässlern die neuen, frischrenovierten Räumlichkeiten der ehemaligen Hauptschule im Kalkarer Schulzentrum beziehen. Dorthin wird das Jan-Joest-Gymnasium bis Ende des Jahres komplett hinziehen.

JJG-Schulleiterin Susanne Janßen und Kalkars Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz in einem der neuen Klassenräume mit interaktivem Whiteboard. NN-Foto: SP

„Die neuen Fünftklässler staunten nicht schlecht, als sie die neuen Räume gesehen haben. Es ist auch wirklich sehr schön geworden. Wir sind mehr als zufrieden“, sagt JJG-Schulleiterin Susanne Janßen. Helle, fröhliche Farben und viel Licht dominieren in den neuen Räumlichkeiten, die viel Platz bieten. „Wir haben in den Klassenräumen eine Bestuhlung für 30 Schüler und trotzdem ist es nicht eng“, sagt Janßen. Mehr als 60 Quadratmeter ist ein Klassenraum groß. Er ist zudem mit modernster Technik ausgestattet.

Interaktives Whiteboard statt Schreibtafel

So gibt es in jedem Raum statt einer Schreibtafel ein interaktives Whiteboard. Dieses kann mit Stiften beschrieben werden oder als Projektionsfläche für einen Beamer dienen. An jedem Lehrerpult befindet sich zudem eine Dokumentenkamera, mit der Folien, Bücher oder andere Dokumente ebenfalls auf das Whiteboard projiziert werden können. „Diese Technik hat für unseren Unterricht wirklich einen Mehrwert“, sagt Janßen. Damit alle nützlichen Funktionen auch in den Unterricht miteingebunden werden können, wird das Lehrerkollegium noch eine entsprechende Fortbildung absolvieren.

-Anzeige-

Die neuen Räume sind aber nicht nur technisch besser ausgestattet, sondern auch leiser geworden. Dazu wurde ein Schallschutz in alle Räume und Flure eingearbeitet. „Das ist für mich zusammen mit dem Licht wirklich der größte Mehrwert. Wenn 30 Kinder in einer Klasse sind, ist es auch schonmal laut. Aber dank des neuen Schallschutzes ist es wesentlich leiser als es früher war“, sagt Janßen.

Vollständiger Umzug bis Ende des Jahres

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist der erste von drei Trakten fertig geworden, in denen nun die jeweils drei Klassen der fünften und sechsten Jahrgänge einziehen konnten. „Die Arbeiten an den beiden anderen Trakten befinden sich in den letzten Zügen. Zu den Herbstferien sollen dann alle unsere 560 Schüler umziehen. Dies war logistisch aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich“, sagt Janßen. Der Verwaltungstrakt zieht als Letztes um. „Wir wollten, dass erst die Räume für unsere Schüler fertig werden. Danach kommt dann der Verwaltungstrakt. Bis Ende des Jahres wollen wir komplett umziehen“, sagt Janßen. Insgesamt 3,7 Millionen Euro haben die Renovierungsmaßnahmen dann gekostet.

Zurzeit nutzt das Jan-Joest-Gymnasium noch benachbarte Räumlichkeiten im Kalkarer Schulzentrum. Wenn der Umzug komplett vollzogen ist, sollen dort die Renovierungsarbeiten starten. Voraussichtlich im Sommer könnte dann die Josef-Lörks-Grundschule diese Räumlichkeiten beziehen.