Zukunft auf alten Gleisen?
WDR Lokalzeit lädt am Donnerstag zum „Stadtgespräch“ in Kleve
KLEVE. Die Reaktivierung der rund 30 Kilometer langen, 1991 stillgelegten Trasse von Kleve über Kranenburg bis Nimwegen ist seit Jahren ein Thema intensiver Diskussionen. Trotz mehrfacher Studien und politischer Bemühungen bleibt die Umsetzung aufgrund verschiedener Herausforderungen ungewiss. Denn besonders auf niederländischer Seite gibt es Widerstand gegen das Projekt – besonders aus den direkt betroffenen Kommunen.
War die damalige Stilllegung ein verkehrspolitischer Fehler? Wie konkret, realistisch sind Pläne des Landes NRW, des Kreises Kleve und des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR), die Bahnlinie wieder zu aktivieren? Weshalb geben Niederländer dafür bisher noch kein grünes Licht? Wären Monocaps, also autonom fahrende Minizüge, eine innovative Lösung? Was besorgt Anlieger der geplanten Bahnstrecke dies- und jenseits der Landesgrenze? Zu diesem Thema veranstaltet die WDR Lokalzeit am morgigen Donnerstag, 6. März, von 20.03 bis 21 Uhr ein „Stadtgespräch“ im Foyer der Klever Stadthalle. Gäste sind Ina Besche-Krastl, Mitglied des Landtags NRW, Bündnis 90/Grüne und Sprecherin für Schienenverkehr, Professor Dr. Rudolf Juchelka, Wirtschaftsgeograph Uni Duisburg-Essen, Thed Maas, niederländischer Journalist von „De Gelderlander“. Einlass zu der Veranstaltung ist um 19.15 Uhr, der Eintritt ist frei.
Im Foyer der Stadthalle wird am Donnerstag über die Reaktivierung der Bahntrasse von Kleve nach Nimwegen gesprochen. NN-Foto: RD