Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten, Berufen und kulturellen Wurzeln bilden die SPD-Liste. Foto: SPD OV Kleve
24. Juni 2025 · Kleve

„Zeichen für gelebte Vielfalt und echte Teilhabe“

SPD Kleve geht mit starker, vielfältiger Liste in die Integrationsratswahl

KLEVE. Am 14. September wählt Kleve einen neuen Integrationsrat – und die SPD tritt mit einem ebenso erfahrenen wie engagierten Team an. Acht Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten, Berufen und kulturellen Wurzeln bilden die SPD-Liste. Gemeinsam stehen sie für Respekt, Offenheit und echte Teilhabe – und für ein Kleve, in dem Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern als Stärke verstanden wird.

Angeführt wird die Liste von Hamid Benbouazza, einem erfahrenen Sozialmanager mit marokkanischen Wurzeln. Als ehemaliger Vorsitzender des Integrationsrates bringt er nicht nur Know-how aus zahlreichen Projekten für Teilhabe und interkulturellen Dialog mit, sondern auch den festen Willen, seine Arbeit fortzusetzen. „Diese Arbeit möchte ich mit neuer Kraft fortsetzen und weiter Brücken bauen. Ich stehe für mehr Sprachförderung, bessere Integrationsangebote und ein entschiedenes Nein zu Rassismus und Diskriminierung“, so Benbouazza.

Ebenfalls mit langjähriger Erfahrung, als Stellvertretende Vorsitzende im Integrationsrat, bringt sich Emine Polat ein. Die Krankenschwester engagiert sich schon lange für soziale Gerechtigkeit – und weiß, wie wichtig es ist, dass auch im Gesundheitswesen niemand zurückgelassen wird. Ihre Wurzeln liegen in der Türkei, ihre Heimat ist Kleve.

Auch Kenan Araca, 26 Jahre alt, in Kleve geboren und als Apotheker tätig, möchte mitgestalten. Seine Eltern kamen in den 1990er Jahren als jesidische Geflüchtete aus der Türkei nach Deutschland. „Integration heißt für mich nicht Anpassung, sondern Teilhabe“, sagt Araca. „Der Integrationsrat gibt Menschen mit Einwanderungsgeschichte eine Stimme. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung müssen wir sichtbar, organisiert und aktiv sein.“

Lidia Uttendorf, Diplom-Pädagogin mit polnischer Herkunft, möchte insbesondere Familien aus Polen ermutigen, sich stärker in das politische Leben der Stadt einzubringen. „Mitgestalten kann man nur, wenn man sich aktiv beteiligt“, sagt sie. Für sie ist Kleve im Jahr 2029 eine Stadt, die für alle Menschen lebenswert ist. Einen bildungspolitischen Fokus bringt Umut Demir ein. Der Dozent setzt sich leidenschaftlich für bessere Chancen für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte ein. „Ich kandidiere, um die Stimmen von Menschen mit Migrationsgeschichte zu stärken – in Bildung, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Ich möchte Brücken bauen und den Dialog fördern.“

Aus Afghanistan stammt Sharif Panahi, der in Kleve als Altenpfleger arbeitet. Er setzt sich für gegenseitige Anerkennung und Unterstützung im Alltag ein – unabhängig von Herkunft und Alter. Er kandidiert, weil er seine eigenen Erfahrungen als Migrant weitergeben möchte – insbesondere im Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt. Sein Ziel: bessere Beratung für Migranten und mehr gesellschaftliche Akzeptanz.

Für inklusive Bildung und gerechte Strukturen engagiert sich die SPD Co-Vorsitzende Meliha Zari, Integrationshelferin und Fachkraft für Inklusion. Sie bringt albanische Wurzeln mit – und eine klare Haltung: „Ich engagiere mich, weil ich die Vielfalt in unserer Stadt stärken und allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft eine Stimme geben möchte.“ Komplettiert wird das Team von Karl Pfizenmaier, einem deutschen Tierarzt, der sich seit vielen Jahren für ein respektvolles Miteinander in einer offenen Stadtgesellschaft einsetzt. Er bringt dabei wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Ämtern und Behörden ein – und möchte diese weitergeben, um Integration praktisch zu stärken. Besonders am Herzen liegt ihm die Förderung von Teilhabe und gegenseitigem Respekt.

Josef Gietemann, langjähriges und bekanntes Klever Ratsmitglied, betont: „Auch mit den meisten Stadtratskandidatinnen mit Migrationshintergrund setzt die SPD Kleve 2025 ein klares Zeichen: Integration gelingt, wenn Vielfalt nicht nur gefordert, sondern auch in Verantwortung gebracht wird. Ein Anstoß für alle Parteien, dies künftig ebenso sichtbar zu machen.“ Die SPD Kleve steht mit dieser Liste für ein starkes, gerechtes und weltoffenes Kleve. Die Wahl zum Integrationsrat ist eine wichtige Gelegenheit, die demokratische Teilhabe von Menschen mit internationaler Geschichte zu stärken – und ein Zeichen zu setzen für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt.

Weitere Informationen und Kontakt unter www.spd-kleve.de.

Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten, Berufen und kulturellen Wurzeln bilden die SPD-Liste. Foto: SPD OV Kleve