Zahl der betroffenen Wildvögel nimmt zu
12. November 2025 · Niederrhein

Zahl der betroffenen Wildvögel nimmt zu

Geflügelpest im Kreis Kleve

KREIS KLEVE. Die Zahl der tot aufgefundenen Wildvögel, bei denen mittlerweile die Geflügelpest vom Typ „H5N1“ nachgewiesen wurde, nimmt in Deutschland rasant zu. Auch im Kreis Kleve wurden mittlerweile zahlreiche Wildvögel untersucht.

Für zwei Wildvögel liegt bereits eine amtliche Bestätigung des Erregers vor. Bei elf weiteren Wildvögeln wurden Infektionen mit dem Influenzavirus vom Subtyp H5 nachgewiesen und labortechnisch bestätigt. Die Bestätigung des Subtyps „H5N1“ durch das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) steht in diesen Fällen aktuell noch aus.

Der Kreis Kleve geht davon aus, dass die Zahl der Nachweise weiter ansteigen wird. Im gesamten Kreisgebiet muss derzeit von einem sehr hohen Risiko für die Einschleppung der Geflügelpest in Geflügelbestände ausgegangen werden.

Die Veterinär-Abteilung appelliert daher eindringlich an alle Geflügelhalter, die Stallpflicht strikt einzuhalten und die geltenden Hygienemaßnahmen konsequent zu beachten. Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit NRW (LAVE) hat am 10. November Hinweise herausgegeben, wonach Tauben nicht von der Stallpflicht, dem Ausstellungsverbot und den weiteren Schutzmaßnahmen betroffen sind. Der Kreis Kleve hat die Allgemeinverfügungen, die im Rahmen der aktuellen Ausbrüche der Geflügelpest erlassen wurden, entsprechend angepasst. Diese sind auf der Webseite www.kreis-kleve.de/bekanntmachungen nachzulesen.