Xantener Sportschützen verpassen den Aufstieg zur 2. Bundesliga
Nur ein Ring fehlte den Sportschützen zum Aufstieg
XANTEN. Die Sportschützen St. Helena Xanten 1935 e.V. haben in der Rheinlandligasaison 2025/26 eindrucksvoll ihre Stärke unter Beweis gestellt. Mit konstant starken Leistungen kämpfte sich das Team an die Spitze der Tabelle und sicherte sich damit die Teilnahme an den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga.
Am Sonntag ging es für die Mannschaft nach Dortmund, wo die entscheidenden Wettkämpfe stattfanden. Anders als in den Vorkämpfen, bei denen die Einzelpunkte der Duelle gewertet wurden, zählte hier ausschließlich das Gesamtergebnis der Mannschaft, welche aus fünf Schützen besteht. Jeder einzelne Ring war damit von enormer Bedeutung.
Trainer Michael Kropmann setzte im ersten Durchgang auf Niklas Meckl (396 Ringe), Annika Kropmann (389 Ringe), Anna-Lena Kropmann (391 Ringe), Laura Schabestiel (387 Ringe) und Melissa Wilbert (392 Ringe). Mit 1955 Ringen belegte das Team zunächst Platz fünf – nur sechs Ringe trennten die Xantener zu diesem Zeitpunkt von einem der beiden Aufstiegsplätze.
Im zweiten Durchgang nahm der Trainer eine Veränderung vor: Für Annika Kropmann rückte Ronja-Marie Meckl ins Team. Die Mannschaft zeigte noch einmal große Nervenstärke und steigerte sich deutlich.
Als Erste beendete Melissa Wilbert ihren Wettkampf mit starken 397 Ringen und erzielte damit ihre persönliche Bestleistung. Anna-Lena Kropmann überzeugte ebenfalls mit herausragenden 399 Ringen, damit bestätigte sie ihre Ligabestleistung. Niklas Meckl steuerte mit seiner Ligabestleistung von starken 396 Ringen im 1. Wettkampf weitere 393 Ringe bei, Laura Schabestiel erreichte 386 Ringe und Ronja-Marie Meckl kam auf 387 Ringe.
Am Ende stand im zweiten Durchgang ein hervorragendes Mannschaftsergebnis von 1962 Ringen zu Buche.
Zusammen mit dem Ergebnis aus dem ersten Wettkampf erreichten die Sportschützen St. Helena Xanten 1935 e.V. damit insgesamt 3917 Ringe.
Trotz dieser beeindruckenden Gesamtleistung reichte es am Ende denkbar knapp nicht für den Aufstieg: Mit nur einem Ring Rückstand auf Platz zwei belegte die Mannschaft Rang drei – ein Wimpernschlag, der über den Einzug in die 2. Bundesliga entschied.
Dennoch können die Sportschützen auf eine herausragende Saison zurückblicken und stolz sein.
Annika Kropmann, Laura Schabestiel, Michael Kropmann, Melissa Wilbert, Niklas Meckl, Ronja-Marie Meckl und Anna-Lena Kropmann (v.l.) spielten eine starke Saison. Foto: Sportschützen