Am 16. und 17. Mai gibt esviele Angebote im Museum Schloss Moyland. Foto: Stiftung Museum Schloss Moyland/Axel Jusseit
4. April 2026 · Bedburg-Hau

Workshops, Führungen und eine Ausstellungeröffnung

Kreis Klever KulTourtage und Internationaler Museumstag im Schloss Moyland

MOYLAND. Das Museum Schloss Moyland beteiligt sich mit einem umfangreichen Programm an den Kreis Klever KulTourtagen am 16. und 17. Mai sowie am Internationalen Museumstag am 17. Mai. Der Eintritt und die Teilnahme am Programm sind an beiden Tagen frei.

Das Programm am Samstag, 16. Mai, umfasst neben regulären Führungen auch Führungen in anderen Sprachen. Eine Führung zu Joseph Beuys findet von 11 bis 12 Uhr statt, durch Schloss und Park geht es von 12 bis 13 Uhr und noch einmal von 15 bis 16 Uhr, von 13 bis 14 Uhr stehen „Daniele Formica – Joseph Beuys“ im Fokus. Eine öffentliche Führung in Arabisch durch Schloss und Ausstellungen wird von 12 bis 13 Uhr angeboten und von 13 bis 14 Uhr auf Ukrainisch. „Daniele Formica – Joseph Beuys“ gibt es auf Englisch von 14 bis 15 Uhr und „Formica – Beuys“ von 15 bis 16 Uhr in niederländischer Sprache. Darüber hinaus gibt das Angebot Offene Kunstwerkstatt von 11 bis 15 Uhr allen Interessierten die Gelegenheit, eigene Kunstwerke zu gestalten, und Illustrationstechniken mit Olha Taran zu erproben (15 bis 17 Uhr). Dabei treffen Farben, Formen und unterschiedliche Texturen auf kreatives Schaffen. Die gestalteten Schätze dürfen selbstverständlich mit nach Hause genommen werden. Mit Olha Taran probieren Teilnehmer verschiedene Illustrationstechniken aus. Kunstwerke aus den Ausstellungen dienen als Inspiration, während unter anderem Farbskizzen, fantasievolle Figuren aus Farbklecksen und Collagen entstehen. Die Bildelemente werden anschließend zu einer individuellen Illustration zusammengefügt, die als fertiges Kunstwerk mit nach Hause genommen werden kann.

Zu halbstündigen Märchenlesungen sind alle um 11, 13 und 15 Uhr in die Ausstellung „Highlights der Sammlung“ im 2. Obergeschoss des Schlosses eingeladen. Jeweils um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr starten im 1. Obergeschoss halbstündige Poetry-Performances der Schauspielerin und Slammerin Leoni Gaitanis. Die junge Schauspielerin macht Kunst spürbar. In der ersten Etage des Schlosses werden Beuys‘ Grenzgänge hörbar und Daniele Formicas Ästhetik sichtbar. Es entsteht eine schnelle und eindrucksvolle Verschmelzung von Bild, Wort und Raum, ein lebendiges Zusammenspiel der Künste. Poetic-Sculpturing in Reimform. Kurze Previews in der Armin Mueller-Stahl-Ausstellung (um 14 und um 16 Uhr) sowie ein Tango-Schnupperworkshop (17 bis 18.30 Uhr) runden den Tag ab.

Am Sonntag, 17. Mai, steht die Eröffnung der neuen Ausstellung „Armin Mueller-Stahl – Nacht und Tag auf der Erde“ im Vordergrund. Die Eröffnungsreden beginnen um 14 Uhr. Der Künstler wird anwesend sein. Der 1930 in Tilsit/Ostpreußen geborene Maler, Musiker und Schauspieler stellt mit der Vielschichtigkeit seiner künstlerischen Ausdrucksweisen eine Ausnahmeerscheinung in der Kunst des 21. Jahrhunderts dar. In seinen unterschiedlichen künstlerischen Aktivitäten spielt die Biografie des Künstlers eine herausragende Rolle: Begegnungen in der Deutschen Demokratischen Republik, der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten prägen das Leben des Künstlers. Das künstlerische Werk von Armin Mueller-Stahl umfasst zahlreiche Gemälde, Zeichnungen, Lithografien, Radierungen und Siebdrucke. Das Museum Schloss Moyland widmet dem Künstler eine Einzelausstellung, in Kooperation mit der Kunsthalle Emden und der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim zur Würdigung seines vielschichtigen Oeuvres. In der Schau werden die Künstlerpersönlichkeit und deren Schaffen anhand einiger exemplarisch ausgewählter Themen- und Werkblöcke dargestellt. Neben den oft hochpolitischen Werken des Künstlers werden zahlreiche Eindrücke seines filmischen und schauspielerischen Schaffens in der Ausstellung zu erleben sein. Geöffnet hat das Museum an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr.

Am 16. und 17. Mai gibt esviele Angebote im Museum Schloss Moyland. Foto: Stiftung Museum Schloss Moyland/Axel Jusseit