Willibrord-Spital kooperiert mit Zentrallabor des KKLK
Zusammenarbeit zwischen Emmerich und Goch für perfekte Labordiagnostik
EMMERICH/GOCH. Das St.-Willibrord-Spital Emmerich hat seine bisherige Laborstruktur neu aufgestellt und bindet seit Ende des vergangenen Jahres das Zentrallabor des Katholisches Karl-Leisner Klinikum in seine diagnostischen Prozesse ein. Ziel der Umstellung ist es, die labormedizinische Versorgung langfristig qualitativ hochwertig, effizient und zukunftssicher aufzustellen.
Durch die Kooperation werden Laboranalysen gebündelt und zentral durchgeführt. Moderne Medizintechnik, standardisierte Abläufe sowie eine hohe fachliche Spezialisierung sorgen dafür, dass Laborergebnisse rund um die Uhr schnell und zuverlässig zur Verfügung stehen. Ergänzt wird die Kooperation durch ein internes „Point of Care“-Konzept, das ermöglicht, definierte Blutparameter in kurzer Zeit direkt in der versorgenden Abteilung zu ermitteln.
„Mit der Anbindung an das externe Zentrallabor des Katholischen Karl-Leisner Klinikums setzen wir bewusst auf eine starke und verlässliche Kooperation. Sie ermöglicht uns, labormedizinische Leistungen auf höchstem Qualitätsniveau sicherzustellen und gleichzeitig unsere Strukturen zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Entscheidend ist dabei: Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von schnellen, verlässlichen Ergebnissen und einer weiterhin eng verzahnten Versorgung“, sagt Iris Nötling, Geschäftsführerin des St.-Willibrord-Spitals Emmerich.
Die externe Laborlösung ermöglicht eine optimierte Ressourcennutzung und stärkt zugleich die Versorgungsqualität für die Patienten des Krankenhauses. Eine enge organisatorische und medizinische Abstimmung zwischen dem St.-Willibrord-Spital und dem Zentrallabor stellt sicher, dass die Labordiagnostik nahtlos in den klinischen Alltag integriert bleibt.
„Seit Juli 2025 versorgt unser Zentrallabor das Emmericher Krankenhaus bereits zuverlässig mit Blutkonserven sowie labordiagnostischen Leistungen in den Bereichen Immunhämatologie und Transfusionswesen. Seit dem 30. Dezember 2025 wird zudem die gesamte Labordiagnostik des Willibrord Spitals über unser Zentrallabor abgewickelt. Technisch und personell sind wir dafür sehr gut aufgestellt und können auch dieses Haus ab sofort mit qualitätsgesicherten Laborergebnissen versorgen“, sagt Anette Abraham, Leitung des Zentrallabors der Karl-Leisner-Klinken.
Sadik Taştan, Sprecher der Geschäftsführung der Karl-Leisner-Trägergesellschaft, ordnet die Zusammenarbeit in einem größeren Rahmen ein: „Wir werden unser Angebot in den kommenden Jahren nicht nur im Kernbereich der Krankenhäuser, sondern auch bei Dienstleistungen für unsere Partner und Zusatzangeboten für die Menschen am Niederrhein stark ausbauen. Die Kooperation unseres Zentrallabors mit St. Willibrord hebt gemeinsame Synergien und stärkt die Gesundheitslandschaft im Kreis Kleve. Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns auf den Ausbau der gemeinsamen Zusammenarbeit.“
Mit der Anbindung an das externe Zentrallabor setzt das St.-Willibrord-Spital Emmerich auf eine leistungsfähige und nachhaltige Lösung in der Labordiagnostik und stärkt seine medizinische Leistungsfähigkeit in der Region.
Das St.-Willibrord-Spital in Emmerich ist eine neue Kooperation eingegangen. NN-Foto (Archiv): Michael Bühs