Weihnachtsspende der Sparkasse Rhein-Maas
Kurz vor Weihnachten konnten die Vorstände nicht nur symbolisch die diesjährigen Spenden übergeben sondern im Austausch auch viel Neues erfahren
KREIS KLEVE. Seit vielen Jahren verzichten die Sparkasse Rhein-Maas und ihre Mitarbeitenden auf Weihnachtsgeschenke – stattdessen werden Organisationen unterstützt, die sich um Menschen kümmern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Kurz vor Weihnachten konnten die Vorstände Wilfried Röth und Andreas Meder sowie der Personalratsvorsitzende Andreas Servas nicht nur symbolisch die diesjährigen Spenden übergeben, sondern im Austausch über die aktuelle Situation auch viel Neues erfahren.
Wilfried Röth: „Einige schwere Krankheitsfälle im Kreis der Mitarbeitenden haben uns erneut deutlich vor Augen geführt: Gesundheit ist das höchste Gut. Wir möchten uns daher bei Organisationen und den dort tätigen Menschen bedanken, die sich für die Gesundheit anderer einsetzen:“ Stellvertretend für den DRK Kreisverband und die Westdeutsche Spenderzentrale (WSZE) nahm Maria Anna Kaußen die Spende entgegen, Thomas Reykers vom Malteser-Stadtverband Kevelaer und die Johanniter Ortsgruppe Emmerich können sich ebenfalls über die Unterstützung für ihre Arbeit freuen.
in diesem Jahr soll es aber nicht allein bei einer Geldspende bleiben: Im Rahmen des Neujahrsempfangs für die Sparkassen-Mitarbeitenden wird die Westdeutsche Spenderzentrale vor Ort sein und eine Typisierungsaktion durchführen: Menschen zwischen 16 und 55 Jahren können sich für eine potentielle Stammzellen-spende registrieren lassen, um im Falle einer Übereinstimmung einem an Leukämie erkrankten Mitmenschen eine Überlebens-chance zu geben. „Bereits im Jahr 2007 haben wir eine Typisierungsaktion in Zusammenhang mit einer Blutspende durchgeführt - inzwischen sind viele der damals Registrierten altersbedingt herausgewachsen, andererseits haben wir viele jungen Menschen für die Sparkasse begeistern können, so dass wir auch diesen Menschen die Chance geben wollen, Lebensretter zu werden“, so Wilfried Röth.
Maria Anna Kaußen konnte von den vielfältigen Einsätzen der haupt- und ehrenamtlich Tätigen aus dem Kreisverband berichten - besonders präsent sind natürlich die Helfenden bei den zahllosen Blutspendeterminen im Kreisgebiet. Sanitätsdienst (bei Veranstaltungen) und Katastrophenschutz sind weitere Felder, auf den DRK, Johanniter und Malteser bei vielen Anlässen präsent sind und so zur Entlastung des Rettungsdienstes beitragen. Johanniter in Emmerich und Malteser in Kevelaer engagieren sich zusätzlich mit den Projekten Sternstunden und Herzenswunsch: Hierbei wird schwerstkranken Menschen ein Wunsch erfüllt, zum Beispiel Heiligabend bei der Familie, nochmal ein Ausflug zur See, nochmal ein Konzertbesuch - speziell ausgestattete Krankenwagen und engagierte Helferinnen und Helfer ermöglichen die Umsetzung.
im Gespräch stellten alle drei Organisationen fest: insbesondere junge Menschen lassen sich wieder für die Tätigkeit in den Hilfsorganisationen begeistern, so boomt zum Beispiel bei den Johannitern in Emmerich die Jugendgruppe. Johanniter und die Malteser können zudem zunehmend Helfende gewinnen, die nicht im Sanitätsdienst tätig sein möchten: Verwaltungsangelegenheiten, Besuchs- und Begleitdienst oder der „Rikscha-Ausflugsdienst“ für die Seniorenheime bieten vielfältige Betätigungsfelder. Ein Renner dabei, wie Maria Anna Kaußen bestätigte: die ehrenamtlichen Helfer bei den zahlreichen Blutspendeterminen – sie sorgen mit ihrer Unterstützung im Kreisgebiet dafür, dass der Kreis Kleve der Top-Kreis bei den NRW-Blutspenden ist. Insgesamt fast 500 Menschen bringen sich so bei diesen drei Organisationen aktiv in den vielfältigen Einsatzbereichen ein.
Andreas Servas: „Seit mehr als 20 Jahren unterstützen wir Mitarbeitende mit unserem Verzicht auf Weihnachtsgeschenke diese Aktion. Für den einzelnen macht es nur einen kleinen Betrag aus, aber mit der Gesamtsumme von 12.000 Euro kann viel Gutes bewegt werden. Und auch viele unserer Kolleginnen und Kollegen engagieren sich bei den verschiedenen Rettungsdiensten, bei der Feuerwehr oder dem THW - so zeigen wir einmal mehr unsere Verbundenheit mit den Menschen der Region.
Wilfried Röth (links), Andreas Meder (rechts) und Andreas Servas (3. von rechts) überraschen mit der Sparkassen-Weihnachtsspende die Johanniter aus Emmerich (vertreten durch Rojin Adar, 2.v.l.), Maria Anna Kaußen (für den DRK-Kreisverband, 3.v.l.) und Thomas Reykers (Malteser Kevelaer, 2.v.r.). Foto: Sparkasse Rhein-Maas