Die Nettebrücke wird freigegeben (v.l): Bürgermeister Paul Hoene, Diman Al-Doski (Leiterin Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt) und Kurt Lindemann (Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt).NN-Foto: Theo Leie
21. Dezember 2023 · Wachtendonk

Wachtendonker haben ihre Nettebrücke wieder

Die Bauarbeiten an der Wankumer Straße sind abgeschlossen/ Rund 450.000 Euro wurden in die Sanierung investiert

WACHTENDONK. Nach drei Jahren intensiver Planung und einer Bauphase von weiteren fünf Monaten konnte die Nettebrücke an der Wankumer Straße in Wachtendonk nun endlich von Wachtendonks Bürgermeister Paul Hoene, Diman Al-Doski (Planungsleiterin) und Kurt Lindemann vom Fachbereich Planung, Bauen und Umwelt, eingeweiht werden. Dabei wurden alle Interessierten Zeuge, als die Bauzäune weggetragen wurden und die Brücke zum ersten Mal offiziell befahren wurde.

Bereits der erste Anwohner wartete schon mit seinem Auto vor der Brücke, als das symbolisch gespannte Absperrband durchgeschnitten werden konnte. Man habe mit dem fünfminütigen Umweg, den die Baustelle verursacht habe, gut umgehen können, erzählt er. Dennoch sei es natürlich besser, dass sich die Brücke jetzt wieder befahren ließe.. Ihm machten es direkt einige weitere Anwohner nach und testeten die neue Brücke gleich mit ihren Autos, Fahrrädern oder zu Fuß. Das ist jetzt wieder ohne Probleme möglich.

Mit bis zu 60 Tonnen Gewicht kann die Brücke belastet werden. Vorher waren es nur 24 Tonnen. Frisch aufgemalte Verkehrsstreifen zeichnen außerdem sowohl zwei Fahrradwege als auch die einspurige Fahrbahn ab, die aus verkehrsberuhigenden Gründen weiterhin von der Gemeindeverwaltung gewünscht war.

Dass sich der Bau nach der Baugenehmigung im April 2020 um fast drei Jahre verzögerte, hatte hauptsächlich logistische Gründe, wie Kurt Lindemann vom Planungsteam erklärt: „Unter der Brücke befanden sich wichtige Leitungen für die Grundversorgung mit Wasser und Gas sowie Telekommunikation. Bevor wir mit dem Bau beginnen konnten, mussten diese erst einmal in mehreren Verfahren verlegt werden.“ Am 8. August dieses Jahres war es dann endlich so weit. Der Bau begann und von da an, ging alles ganz schnell. Hierzu wurden die Brückenauflager verstärkt und der neue Brückenauf- und überbau in Ortbeton erstellt, also eine passende Form zum Einlassen des Betons gebaut, damit dieser dann vor Ort darin gegossen werden konnte.

Die Kosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 450.000 Euro.

Jacqueline Kurschatke

Die Nettebrücke wird freigegeben (v.l): Bürgermeister Paul Hoene, Diman Al-Doski (Leiterin Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt) und Kurt Lindemann (Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt).NN-Foto: Theo Leie