Volt stellt Direktkandidatinnen im Kreis Kleve zur Landtagswahl auf
„Zwei Mütter, zwei Wahlkreise, ein klares Signal“
KREIS KLEVE. Mitten im Leben stehen, Verantwortung für Beruf und Familie tragen – und sich genau deshalb in der Politik engagieren: Zwei Frauen kandidieren für die Partei Volt im Kreis Kleve zur kommenden NRW-Landtagswahl. Für den Südkreis (Wahlkreis 54: Geldern, Kevelaer, Straelen, Weeze, Kalkar, Uedem, Kerken, Issum, Rheurdt, Wachtendonk) tritt Teresa Frank (43) an, im Nordkreis (Wahlkreis 55: Kleve, Goch, Emmerich, Bedburg-Hau, Kranenburg, Rees) kandidiert Jennifer Leifeld (34). Beide möchten zeigen, dass es in der Politik Stimmen braucht, die die echte Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort abbilden. „Wer hat schon genug Zeit? Aber wenn man sieht, wo die Hürden im Alltag wachsen und wo Familien oder Betroffene vom System allein gelassen werden, gab es für uns nur einen Weg: Selbst aktiv werden und mitgestalten“, betonen die beiden Kandidatinnen.
Für den Südkreis bringt Teresa Frank als vierfache Mutter eine eigene, starke Perspektive mit. Sie kennt den Spagat zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt aus eigener Erfahrung und setzt sich als City Lead bei Volt im Südkreis ein. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen zukunftsfähige Bildung, verlässliche Kinderbetreuung und soziale Gleichberechtigung. „Für mich gilt: Jeder Mensch ist gleich viel wert. Ich mag dieses ständige Unterscheiden und Kategorisieren nicht“, unterstreicht Teresa Frank. „Politik muss verständliche Lösungen bieten, die im Alltag aller Menschen ankommen – ob bei verlässlichen Kita- und Schulstrukturen oder beim Abbau von Hürden im Miteinander.“
Als getrennt erziehende Mutter von zwei Kindern und Ergotherapeutin kennt auch Jennifer Leifeld die alltäglichen Belastungsgrenzen aus erster Hand. Sie bringt sich als sachkundige Bürgerin in Kleve ein und setzt sich mit ihrer Kandidatur im Nordkreis vor allem für konsequenten Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit ein. Dazu gehört für sie auch ein ganz persönliches Anliegen: „Ich habe selbst eine ADHS-Diagnose. Neurodivergenz ist in unserer Gesellschaft und gerade in der Politik immer noch stark stigmatisiert. Mir ist es wichtig, Sichtbarkeit dafür zu schaffen. Menschen, die anders denken oder im System durchs Raster fallen, brauchen endlich eine Stimme und müssen gehört werden.“
Was beide Kandidatinnen verbindet, ist der pragmatische Ansatz von Volt. Das Besondere: Volt ist als einzige Partei in allen europäischen Ländern vertreten und vernetzt. „In der Politik ging es lange genug um ‚Wer gegen wen‘. Wir schauen europaweit, wo Lösungen bereits funktionieren – ob beim Radverkehr in den Niederlanden oder bei modernen Bildungs- und Verwaltungskonzepten – und wollen diese besten Ideen auch hier bei uns im Kreis Kleve und in NRW ins Gespräch bringen“, so die Kandidatinnen. Auch die Tatsache, dass Frauen in der Politik noch immer unterrepräsentiert sind, treibt die beiden an. Sie wünschen sich, auch andere Frauen zu ermutigen, für eigene Themen einzustehen und aktiv zu werden. Wer die beiden kennenlernen oder eigene Anliegen einbringen möchte, ist zu den regelmäßigen offenen Treffen („Meet & Greet“) eingeladen. Die genauen Termine werden über die Social-Media-Kanäle von Volt Kreis Kleve angekündigt. Weitere Informationen: www.voltdeutschland.org und www.instagram.com/voltkreiskleve
Jennifer Leifeld (l.) und Teresa Frank (r.) kandidieren für die Landtagswahl 2027. Foto: Jan Ommen