Hundeführer und Hunde aus Keppeln, Bedburg-Hau, Materborn, Pfalzdorf auf Wiese versammelt. Foto von Kathleen Hocevar.
26. August 2026 · Niederrhein

Viel zu tun für die Vermisstenspürhunde Niederrhein

Allein in diesem Jahr waren es 57 Einsätze

KREIS KLEVE. Die Mantrailer/Vermisstenspürhunde und Wasserorter der Hilfsorganisation ISAR (International Search and Rescue) Germany, Team Niederrhein, hatten in diesem Jahr bereits jede Menge zu tun. Genug, um nun mit dem Ende der Sommerferien einmal erste Bilanz zu ziehen. 80 Alarmierungen erreichten die im Kreis Kleve ansässigen Hundeführer allein in diesem Jahr. 57 Einsätze konnten abgeleistet werden. „Das ist ein forderndes und hartes Ehrenamt“, gibt Hundeführer Norbert Helpenstein aus Keppeln zu. „Zumal die meisten Einsätze nachts erfolgen.“ Die Einsätze erfolgen immer in enger Zusammenarbeit mit der Polizei. Oft können die Hunde mit ihrer Supernase ermittlungsrelevante Hinweise geben, die dann zum Auffinden der vermissten Personen führen. Aber auch direkte Funde gibt es – und gab es in jüngerer Vergangenheit: Ob es nun der gesuchte Jugendliche in einer psychischen Ausnahmesituation war oder der gestürzte Senior, der gerade noch rechtzeitig gefunden werden konnte – nicht selten werden Leben gerettet. Die zurzeit drei geprüften Teams mit Norbert Helpenstein und dem Herder Jeltje, Anke Gellert-Helpenstein und Riesenschnauzer Mavrouli sowie Margit Rainer mit Podenco Toffee und die unermüdlichen Helfer sind 24/7 einsatzbereit. Infos zur rein Spenden-finanzierten privaten Hilfsorganisation gibt‘s unter https://isar-germany.de

Die Hundeführer und ihre Vierbeiner kommen aus Keppeln, Bedburg-Hau, Materborn und Pfalzdorf. Foto: Kathleen Hocevar