"Andrea Joosten, Sigrid Möllecken und Alf-Thorsten Hausmann präsentieren das VHS-Programm 2026 in Emmerich und Rees."
12. September 2026 · Emmerich

VHS stellt Programm für Emmerich und Rees vor

Von Entspannung über Sprachen bis Digitales: Das neue Semesterprogramm fördert nachhaltige Entwicklung und lebenslanges Lernen. Schlösschen Borghees als Lernort für Entspannung und mehr.

EMMERICH/REES. Entspannung, Sprache, Kreativität, Digitales – auch das Programm für das zweite Semester 2026 der VHS Kleve bietet im Raum Emmerich und Rees wieder ein breites Spektrum an Kursen und Workshop. „Tatsächlich ist das aktuelle Programm der VHS Kleve erneut so vielfältig, dass alle Ziele für nachhaltige Entwicklung irgendwo Berücksichtigung finden“, schreibt Leiter Alf-Thorsten Hausmann im Editorial des neuen Programmheftes, das nun erschienen ist.

In Emmerich ist das Schlösschen Borghees ein entscheidender Lernort der VHS. „Wir haben unsere Veranstaltungen im Schlösschen Borghees expandiert“, berichtet Andrea Joosten, Kulturamtsleiterin der Stadt Emmerich. „Es ist ein beliebter Ort, gerade für Entspannungskurse. Hier gibt es eine große Nachfrage. Sie laufen sehr gut und sind immer ausgebucht.“

Viele der Angebote in Emmerich laufen bereits seit längerer Zeit, zum Beispiel die Qi-Gong- und Französisch-Kurse. Neu sind die vielen „kleinen“ Kurse, etwa die verschiedenen Yoga-Angebote. Speziell das Thema Entspannung sei am und im Schlösschen „genau richtig aufgehoben. Man ist schon entspannt, wenn man dort hinkommt.“ Auch Besucher, die beispielsweise sonntags zu Konzerten ins Schlösschen Borghees kommen, berichten immer wieder „von der entspannten Atmosphäre dort und der wunderbaren Lage mitten in der Natur“.

Ein echtes Highlight im Emmericher Programmteil will Joosten für das kommende Semester nicht herausheben, vielmehr macht sie auf „die Breite der Angebote“, etwa die besagten Sprach- und Entspannungskurse, aufmerksam. Als Leiterin der Emmericher Stadtbücherei verweist sie jedoch auf die Handy-, Tablet- und Laptophilfe 50+, die auch als Einzeltermine buchbar ist. Dabei nimmt sich der Dozent, ein ehemaliger Polizist für Cyberkriminalität, individuell der Fragen und Probleme der Teilnehmer an. „Der Kurs geht ins dritte Semester und wird immer sehr gut angenommen“, freut sich Joosten.

Gleiches gilt für die Niederrhein-Erkundungen. Diese richten sich keineswegs nur an Neubürger: „Sie sind bei vielen Emmerichern sehr beliebt, denn man findet hier immer schöne Stellen, die man noch nicht kennt“, sagt Joosten.

Wie in Emmerich, so ist auch das Spektrum der Kursangebote in Rees breit angelegt. „Hier gibt es allerdings mehr Sprachkurse“, weiß Joosten. So finden sich Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch im Programm. Hinzu kommen unter anderem diverse Entspannungskurse und das Kreative Arbeiten mit Ton.

Ein Kurs liegt Joosten „persönlich am Herzen“: das 10-Finger-Tastschreiben am PC, das ebenfalls in Rees angeboten wird. „Jeder geht heutzutage mit dem Handy oder PC um, aber gerade junge Menschen sind das Tippen mit zehn Fingern nicht gewohnt“, erläutert Joosten. „Man braucht es aber oft im Beruf.“ Sie ist überzeugt: „Es bringt jedem etwas.“

Kein Wunder also, dass sich ein solcher Kurs auch im Bereich „Junge VHS“ wiederfindet, neben Angeboten wie „Tipps für die Bewerbung“ und „Das Vorstellungsgespräch“, die sich beide an Jugendliche ab etwa 16 Jahren richten. Bei anderen Kursen ist das Zielpublikum auch jünger, etwa „Yoga für Kinder“ und „Mythos Wald“, eine XXL-Führung durch den Gasometer Oberhausen.

Abschließend hebt die Emmericher Kulturamtschefin die weiterhin große Bedeutung der Volkshochschulen hervor. „Die VHS ist eine Pflichtaufgabe der Stadt, sie ist aber auch enorm wichtig – nicht zuletzt unter dem Aspekt des lebenslangen Lernens“, betont Andrea Joosten. „Wo gibt es sonst noch die Möglichkeit, sich auf derart vielfältige Weise fortzubilden?“ Joosten hebt dabei vor allem die Präsenzangebote hervor: „Vor Ort ist man aufmerksamer, bekommt direkt Unterstützung, wenn man sie braucht.“ Die VHS vereine gleich mehrere Angebote unter dem Dach ihrer zahlreichen Kurse, zum Beispiel „weiterbilden, entspannen, kreativ sein“. Zudem seien die Preise „sehr vertretbar – man kann sich die Kurse wirklich leisten“ –, und schließlich versuche die VHS stets, „auf die vielen Neuerungen in unserer Gesellschaft zu reagieren. Und man kann auch immer neue Dinge anstoßen.“

Das neue Programmheft gibt es in gedruckter Form im neuen VHS-Haus an der Landwehr in Kleve sowie in den Außenstellen in Emmerich, Büro KKK, Grollscher Weg 6, Telefon 02822/752000, und in Rees, Touristeninformation, Markt 41, Telefon 02851/51555. „Die Menschen wissen das Programm in gedruckter Form weiterhin sehr zu schätzen“, betont Joosten. Als Download ist es unter www.vhs-kleve.de zu finden, dort gibt es auch weitere Infos zu allen Kursen und Anmeldemöglichkeiten.

Stellen das VHS-Programm für das zweite Semenster 2026 in Emmerich und Rees vor: (v. l.) Andrea Joosten, Sigrid Möllecken und Alf-Thorsten Hausmann. NN-Foto: Gerhard Seybert