Verstärkung für ambulanten Hospizdienst der Malteser
Neue Ehrenamtler im Hospizdienst für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Anette Feldmann, eine der Teilnehmerinnen, erklärte: „Sich während der Fortbildung intensiv mit den vielen Facetten der letzten Lebensphase zu befassen, war auch bereichernd für mein eigenes Leben. In einer herzlichen Atmosphäre wurden wir auf einen würdevollen Umgang mit den uns anvertrauten Menschen vorbereitet, dabei kam auch der Erfahrungsaustausch aus der Praxis nicht zu kurz.“ Der Kurs behandelte Themen wie den Umgang mit fortschreitenden Erkrankungen und den einhergehenden Verlusten, die Förderung der Lebensqualität, die körperlichen und psychischen Dimensionen des Sterbens und der Trauer sowie die Kommunikation und Begleitung der Zugehörigen. Auch Spiritualität, Familiensysteme, eigene Haltungen und Motivationen sowie Herzenswünsche, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten mit Kindern und Jugendlichen bei schwerer Krankheit waren zentrale Themen des Sensibilisierungskurses. Lutz Wienen, ein weiterer Teilnehmer, fasste seine Erfahrungen zusammen: „Dieser Kurs war eine besondere Erfahrung und verdeutlicht, dass keiner bei den Maltesern allein gelassen wird. Ich gehe mit einem guten Rüstzeug in mein neues Ehrenamt und freue mich darauf, für die Menschen in der Begleitung da zu sein.“
Martina Zimmer, hauptamtliche Koordinatorin des Dienstes und Kursleiterin, ergänzte: „Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen ist von zentraler Bedeutung. Sie wird durch monatliche Gruppentreffen, Supervisionsangebote und weitere Fortbildungsmöglichkeiten gestärkt. Das gemeinsame Lernen fördert nicht nur die Weiterentwicklung jedes Einzelnen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die Entwicklung des gesamten Dienstes.“
Die neuen Ehrenamtlichen, vordere Reihe von links: Katharina Wilmsen, Claudia Kanders, Diana Gisbers, Rolf Velten, Brigitte Hecken. Hintere Reihe: Irene Lehmkuhl, Rainer Peltzer, Martina Kißling, Anette Feldmann, Lutz Wienen. Auf dem Bild fehlen: Rita Ingenillem, Josefa Hartjes-de Ruiter, Martina Erickson.Foto: privat