Die LaGa startet in drei Jahren, aber jetzt wird die Basis gelegt: Da sind sich Reinhard Berens, Ute Marks,Rainer Hoymannd, Birgit van den Boom und Andreas Kochs sicher (v.l.). NN-Foto: HF
27. Februar 2026 · Kleve

Verein sucht eine Bleibe

Der Förderverein für die Landesgartenschau sucht ein Ladenlokal in Kleve

KLEVE. Man könnte sich kurz fassen: Der Förderverein für die Landesgartenschau (LaGa) sucht baldmöglichst ein Ladenlokal in der Klever Innenstadt.

Es gibt ja hier und da Leerstände. Auf so einen haben es die „Vereinten“ abgesehen. Da wäre noch eine gewissermaßen klitzekleine Einschränkung: „Miete könnten wir nicht zahlen“, sagt Reinhard Berens und Rainer Hoymann, seines Zeichen stellvertretender Vorsitzender, hätte auch noch einen Wunsch: „Wir würden ungern mehrmals umziehen.“ Gesucht: Ein Drei-Jahres-Pop-Up-Shop.

Eines der Anliegen des Vereins: Der LaGa zur Sichtbarkeit verhelfen, auch wenn – oder besser: gerade jetzt, wo noch nicht wirklich viel zu sehen ist. Ute Marks, die Vorsitzende, sieht die LaGa „als Riesenchance nicht nur für unsere Stadt, sondern für die ganze Region“. Diesen Gedanken möchte der Verein stärker etablieren. Und da ist es – zurück zum Anfang – wichtig, nicht nur die LaGa sichtbar zu machen, sondern auch den Verein, der sich ihre Förderung zum Ziel gesetzt hat. Rainer Hoymann: „Natürlich haben wir eine Emailadresse und natürlich sind wir ansprechbar, aber was wirklich fehlt, ist ein Ort in der Stadt, an dem man uns finden kann. Das Ladenlokal könnte ein solcher Ort sein.“ Man ist in der Stadt und schaut einfach mal rein. Ein Lokal, in das jeder „mal eben reinschauen kann“, braucht auch eine Besetzung – Leute, die idealerweise vor Ort sind. Der Verein (Jahresbeitrag 24 Euro) hat zwar schon an die 170 Mitglieder, aber da soll natürlich bestenfalls noch richtig was nachkommen.

Ideen gibt es schon jetzt reichlich. Ute Marks: „Ich kann mir gut vorstellen, dass an einem solchen Ort auch Vorträge stattfinden.“Reinhard Berens spricht von einem Thinktank mit Bedeutung auch über die LaGa hinaus. Immer wieder betonen Marks, Berens und Hoymann, dass es um ein Sichtbarmachen geht – lange bevor es etwas zu sehen gibt. Und es geht auch um eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung.

Man habe, so Marks, seit der Vereinsgründung schon einiges bewegt. „Wir haben eine Website und haben uns auch sonst um viel Technisches gekümmert, aber jetzt sind wir an einem Punkt, an dem es darum geht, dass die Menschen nicht sagen: ‚Man hört ja gar nichts von euch.‘ Eben deswegen ist es wichtig, eine Anlaufstation zu haben – auch für niederländische Besucher, die in der Stadt sind und sich informieren möchten.“

Der dringlichste Punkt: Eine Adresse zu haben, die nicht nur virtuell ist. Die Reihenfolge: Ein Lokal finden, den Kostenfaktor klären, die Infrastruktur „aufbauen“ und sich dann um das „Personal“ kümmern. Auch immer wieder ein Punkt bei den Leuten aus dem Verein: Die Skepsis gegenüber der LaGa abbauen. All das, so Ute Marks, sei im Vereinsslogan erfasst: Kleve blüht auf. Der Name sei Programm. Der Appell des Vereins: „Hausbesitzer und Vermieter, meldet euch.“

Die LaGa startet in drei Jahren, aber jetzt wird die Basis gelegt: Da sind sich Reinhard Berens, Ute Marks,Rainer Hoymannd, Birgit van den Boom und Andreas Kochs sicher (v.l.). NN-Foto: HF