Unterstützung an den VSR-Infoständen
VSR-Gewässerschutz sucht Rentner im Bundesfreiwilligendienst
KREIS KLEVE. Der VSR-Gewässerschutz ist wieder von April bis September mit dem Labormobil unterwegs. Im Einsatz für sauberes Wasser werden deutschlandweit Informationsstände durchgeführt, an denen Bürger eine Wasserprobe aus ihrem Gartenbrunnen vorbeibringen.
In den letzten Jahren haben schon viele Rentner und Vorruheständler die Fahrten mit dem Labormobil im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes (BFD) unterstützt. Für dieses Jahr sucht die gemeinnützige Organisation noch dringend Unterstützung. Einer der Bundesfreiwilligen war Matthias Ahlbrecht aus Rees, der damals Harald Gülzow auf zwölf mehrtägigen Touren von April bis September begleitete. Mit dem Labormobil ging es für die beiden für jeweils von Sonntag bis Mittwoch quer durch Deutschland, von der Ostsee bis zum Bodensee. „Gemeinsam haben wir an den Infoständen Bürger über die Belastungen im Grundwasser und dessen Ursachen informiert oder ihre mitgebrachten Brunnenwasserproben zur Analyse entgegengenommen,“ beschreibt Matthias Ahlbrecht seine Tätigkeit am Infostand. Nach den sechs Monaten hat der Reeser den Bundesfreiwilligendienst verlängert. Nach dem BFD stand für ihn fest, dass er weiterhin Infostände durchführen will. Inzwischen ist er als verantwortlicher Ansprechpartner am Infostand unterwegs und sucht für die Fahrten einen Bundesfreiwilligen (Bufdi), der ihn unterstützt.
Viele kennen den Bundesfreiwilligendienst nur von jungen Leuten. „Der VSR-Gewässerschutz sucht aber gezielt nach Rentnern, Vorruheständlern oder Menschen, die wie ich aufgrund einer gesundheitlichen Erkrankung ihren Beruf nicht mehr ausüben können aber sich gerne engagieren möchten“, erzählt Matthias Ahlbrecht. Freiwilliges Engagement lohnt sich für alle und ist gerade auch für die Engagierten ein großer persönlicher Gewinn. „Ältere Menschen wie ich geben ihre reichhaltige Lebenserfahrung an andere weiter, können über ihr freiwilliges Engagement auch nach dem Berufsleben weiter mitten im Geschehen bleiben“, betont Matthias Ahlbrecht. Vorkenntnisse braucht man keine mitbringen.
Der Bundesfreiwilligendienst für Rentner ist in Teilzeit geplant, wobei diese durch zwölf 12 Fahrten mit dem Labormobil abgedeckt wird. Der VSR-Gewässerschutz übernimmt die Sozialversicherungsbeiträge und Verpflegungskosten unterwegs und zahlt eine Vergütung von 200 Euro pro Monat. Nachts hat der Bufdi einen Wohnwagen ganz für sich alleine zur Verfügung. Weitere Infos und Erfahrungsberichte von bisherigen Bundesfreiwilligen hat der VSR-Gewässerschutz unter vsr-gewaesserschutz.de/bundesfreiwilligendienst veröffentlicht.
Wer Interesse hat, den VSR-Gewässerschutz an den Infoständen zu unterstützen, kann sich unter Telefon 02831/ 9763343 oder per E-Mail an harald.guelzow@vsr-gewaesserschutz.de melden.
Matthias Ahlbrecht am Info-Point des VSR-Gewässerschutzes. Foto: Ruben Wiltsch