Die Partner von „Unsere Wirtschaft“ in Emmerich. Foto: WfG Emmerich
14. Juli 2025 · Emmerich

„Unsere Wirtschaft“ startet mit echten Emmerichern

Neuer Teil der Imagekampagne der Wirtschaftsförderung in der Hansestadt

EMMERICH. Unter dem Motto „Unsere Wirtschaft“ launcht die Wirtschaftsförderung Emmerich (WfG) mit einer Vielzahl von Motiven einen ganz neuen Teil der Imagekampagne, bei dem es erstmals um die Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort geht. Die Protagonisten sind erneut echte Emmericher, die diesmal in ihrer Rolle als Unternehmer oder Arbeitnehmer ihre ganz persönlichen Werdegänge erzählen. Gleichermaßen kommt der hiesigen Infrastruktur eine zentrale Rolle im Rahmen der Kampagne zu.

„Unser Ziel ist es, den Emmerichern vor Augen zu führen, welches große ökonomische Potenzial in ihrer Heimstadt steckt und gleichzeitig die Bekanntheit unseres Wirtschaftsstandorts überregional zu steigern,“ erklärt WfG-Geschäftsführerin Sara Kreipe. Der Kampagnen-Ansatz daher: die menschliche mit der ökonomischen Seite des Wirtschaftsstandorts Emmerich miteinander verbinden. Ergebnis sind zwei parallele Kampagnen-Stränge mit ganz eigenen Motiven, die aufeinander einzahlen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Am Standort Emmerich sind rund 1.500 Unternehmen gelistet. Darunter international tätige Konzerne, sogenannte Hidden Champions und über Generationen hinweg erfolgreich geführte Familienunternehmen, die Branchen genauso vielfältig wie die Unternehmensstrukturen. Für nahezu jeden Karriereweg als auch jede Lebenssituation gibt es ein Angebot. „Wir möchten anhand unterschiedlichster Werdegänge zeigen, welche zahlreichen Möglichkeiten einem hier in Emmerich zur Verfügung stehen“, sagt Kreipe. „Dafür war es uns wichtig, einen möglichst großen Querschnitt an Menschen und Unternehmen zu inszenieren.“ Ein Blick auf die zentralen Kampagnen-Motive verrät, der Querschnitt ist gelungen: Ob KLK Oleo oder Kao Chemicals, die ein internationales Umfeld mit Blick für systematische Personalentwicklung bieten, familiengeführte Unternehmen wie MultiCross, Convent Spedition oder van Gülpen, die in zweiter, dritter oder sechster Generation den Betrieb fit für die Zukunft machen und sich Themen wie Innovation, Nachhaltigkeit und Nachwuchssicherung stellen, H. van Gimborn, wo die Unternehmenskultur das Unternehmen maßgeblich prägt oder Essity, wo die Schlagworte Inklusion und Diversität authentisch umgesetzt werden.

Echte Arbeitnehmer oder Geschäftsführer dieser Unternehmen kommen in der Kampagne zu Wort und erzählen im Detail, warum ihre persönliche Karriere untrennbar mit den Unternehmen am Standort Emmerich verbunden ist und was beides so besonders macht. „Die Kampagne verknüpft die persönlichen Geschichten echter Bürgerinnen und Bürger mit wirtschaftlichen Gegebenheiten, indem sie spannende Einblicke in die hiesigen Unternehmen als Arbeitgeber gibt“, sagt Bürgermeister Peter Hinze.

Die Attraktivität Emmerichs als Wirtschaftsstandort wird gleichermaßen durch die hiesige Infrastruktur bestimmt. Trimodal angebunden, stehen den Unternehmen für den Transport von Rohstoffen, Zwischen- oder Endprodukten Straße, Schiene und natürlich der Wasserweg zur Verfügung. „Die Flexibilität im Gütertransport, die durch die Infrastruktur Emmerichs möglich ist, ermöglicht eine effiziente und nachhaltige Transportlogistik“, erklärt Kreipe. Ein Wettbewerbsvorteil, der den Standort am unteren Niederrhein konkurrenzfähig macht. Und der auch überregional sichtbarer kommuniziert werden muss, insbesondere auch im Rahmen der Adressierung von Fachkräften. Denn durch die infrastrukturellen Gegebenheiten können am Standort Emmerich mehrere Schritte der Lieferkette, der sogenannten Supply Chain, abgebildet werden.

Die eindrucksvollen Inhalte für diesen Kampagnen-Strang liefern die beiden Unternehmen Contargo und Biotec. Der Container-Terminal im Emmericher Hafen verfügt über eine Lagerkapazität von 4.000 TEU und ist den Westhäfen Rotterdam und Antwerpen so nah wie kein anderer deutscher Binnenhafen. Im Minuten-Takt fahren Lkw auf das Gelände an der Werftstraße und holen unter anderem Rohstoffe ab, die aus China schlussendlich via Binnenschiff nach Emmerich gelangt sind. Einer dieser Rohstoffe ist beispielsweise ein Kunststoff-Granulat, aus dem Biotec durch die Zugabe von Kartoffel- oder Erbsenstärke nachhaltige Bio-Polymere herstellt, die, vollständig kompostierbar sind. Diese Bio-Polymere werden dann von Emmerich via Lkw und Zug nach Südeuropa gebracht, wo der Absatzmarkt aktuell noch deutlich größer ist.

Nun machen die Kampagnen-Motive mit den Emmericher Persönlichkeiten den Anfang. „Im Sinne einer wirkungsvollen 360-Grad-Kommunikation platzieren wir die Kampagnen-Key-Visuals über eine Vielzahl von on- und offline sowie Print und digitalen Kanälen“, sagt Kreipe. So werden die Motive beispielsweise als Großflächen im Emmericher Stadtgebiet und darüber hinaus zu sehen sein, auf Social Media startet parallel die Serie „Unsere Wirtschaft“, wo die persönlichen Geschichten Stück für Stück erzählt werden.

Alle Kommunikationsmittel verlinken auf www.emmerich-erleben.de, wo neben viel Bild- und Videomaterial die kompletten Geschichten im Detail zu finden sein werden. „Die Erarbeitung der Kampagnen-Inhalte hat uns als WfG nochmal einen anderen Blickwinkel auf die Emmericher Unternehmen und die Themen, die sie im Einzelnen, als auch den Standort als Ganzes, bewegen, ermöglicht,“ freut sich Verena van Niersen aus dem Bereich Marketing der WfG.

Die Website www.emmerich-erleben.de wird ab jetzt stetig weiterentwickelt und mit immer neuen Inhalten gefüllt, die neben den Wirtschaftsthemen auch Aspekte wie die Innenstadt oder Veranstaltungshighlights in den Fokus nehmen werden. Sie ergänzt damit die WfG-Unternehmenswebsite www.wfg-emmerich.de sinnvoll um die Inhalte, die das Emmericher Stadtleben erlebbar machen.

Die Platzierung der Motive mit Fokus auf die infrastrukturellen Gegebenheiten geht in den nächsten Monaten bewusst noch einen Schritt weiter. „Den Wettbewerbsvorteil unseres Standorts wollen wir stark überregional kommunizieren und so Emmerich am Rhein bei Fachkräften, interessanten Unternehmen, als auch Projektentwicklern oder Investoren entsprechend positionieren“, sagt Kreipe. Geplant ist daher eine gezielte Kommunikation, die im weitesten Sinn dort ansetzt, wo Standort-Entscheidungen getroffen werden. Digitale Kanäle wie LinkedIn-Ads mit entsprechendem Geo-Targeting oder die Platzierung auf Fachportalen ermöglichen, Streuverluste zu minimieren und Entscheider als auch Fachkräfte präzise anzusprechen.

„Wir möchten uns bei allen teilnehmenden Persönlichkeiten sowie deren Unternehmen bedanken. Durch ihre Bereitschaft mitzumachen und die Offenheit in den vorbereitenden Gesprächen, konnten wir diese Kampagne überhaupt erst umsetzen. Und wer selbst Teil der Kampagne werden möchten, kann sich gerne bei uns melden,“ appelliert Kreipe. „Mit den beiden aktuellen Kampagnen-Strängen decken wir schon eine Vielzahl der hiesigen Wirtschaftsthemen ab, aber wir möchten noch weiter gehen. So soll beispielsweise auch das Handwerk noch einen eigenen Kampagnen-Strang bekommen.“

Die Partner von „Unsere Wirtschaft“ in Emmerich. Foto: WfG Emmerich