Bei dem Verkehrsunfall am Sonntag in Kalkar auf der Römerstraße/Talstraße wurde eine Autofahrerin schwer verletzt.Foto: Polizei
30. September 2024 · Niederrhein

Unfallreiches Wochenende beschäftigt die Polizei

Bei 24 Verkehrsunfällen wurden 34 Personen verletzt

KREIS KLEVE. Die tragischen Ereignisse der letzten beiden Woche und das zurückliegende Wochenende beschäftigt die Polizei in Kreis Kleve noch sehr. Nachdem vier Menschen in nur kürzester Zeit ihr Leben auf den Straßen im Kreisgebiet verloren haben, kam es in der Zeit von Freitag, 27. September, bis Sonntag, 29. September, zu 24 Verkehrsunfällen, bei denen 34 Personen verletzt wurden.

Vier Menschen erlitten schwere Verletzungen und zwei Personen wurden zunächst als lebensgefährlich verletzt in Krankenhäuser gebracht. Beide sind nun außer Lebensgefahr, aber dennoch schwer verletzt. Die Verkehrsunfälle, bei denen sich die Beteiligten schwerverletzten, passierten in Kleve, Kalkar sowie in Bedburg-Hau und eins hatten alle gemeinsam: Eine Unachtsamkeit! In Kleve fuhr ein 33-jähriger Pedelec-Fahrer aus Kranenburg am vergangenen Freitag gegen 21.45 Uhr den in seiner Fahrtrichtung linken Gehweg der Emmericher Straße entlang. An der Einmündung der Steinstraße kollidierte er mit dem weißen Toyota Yaris einer 51-jährigen Frau aus Bedburg-Hau. Er stürzte über das Fahrzeug und verletzte sich schwer am Kopf. Möglicherweise hatte er das für ihn geltende Rotlicht nicht beachtet.

Am vergangenen Sonntag gegen 11.45 Uhr übersah eine 44-jährige Frau aus Kleve mit ihrem schwarzen 3er-BMW beim Abbiegen von der Straße Rinderscher Deich nach links auf die Tiergartenstraße ein aus ihrer Sicht von links kommendes Motorrad eines 76-jährigen Mannes aus Haltern am See. Er wurde schwer verletzt in eine Klinik nach Nijmegen verbracht.

Ebenfalls am Sonntag kam es auch in Kalkar gegen 13.53 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person. Eine 20-jährige Uedemerin wollte mit ihrem schwarzen 1er-BMW von der Talstraße nach links auf die Römerstraße abbiegen, wobei sie offensichtlich eine von links kommende 52-jährige Frau aus Rees in ihrem grünen VW Caddy übersah. Die Frau aus Rees wurde mit dem Rettungsdienst in eine Krankenhaus transportiert. Bei einem weiteren Unfall wurde am Freitag ein E-Scooter-Fahrer in Bedburg-Hau schwer verletzt, zudem kam es zu zwei Verkehrsunfällen am Samstag in Goch und Kranenburg, bei denen zwei Personen lebensgefährlich verletzt wurden.

„Diese Berichte und vor allem die nüchternen Zahlen, lassen nur erahnen wie lange die Verunglückten und auch ihre Angehörigen mit den Unfallfolgen zu kämpfen haben“, erklärt die Kreispolizeibehörde Kleve. „Daher unser Appell: Bleiben Sie immer aufmerksam im Verkehr! Lassen Sie sich nicht ablenken und fahren Sie vorausschauend! Passen Sie ihre Geschwindigkeit nicht nur der jeweils geltenden Höchstgeschwindigkeit, sondern beachten Sie auch die Verkehrs-, Straßen- und Witterungsverhältnisse!“ Die Polizei im Kreis Kleve wird auch weiterhin verstärkt im Straßenverkehr präsent sein, mit dem Ziel, die Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Bei dem Verkehrsunfall am Sonntag in Kalkar auf der Römerstraße/Talstraße wurde eine Autofahrerin schwer verletzt.Foto: Polizei