Unfall im Underberg-Freibad: Rettungskette hat gut funktioniert
Dem 14-Jährigen geht es den Umständen entsprechend gut
RHEINBERG. Im Rheinberger Underberg-Freibad kam es am vergangenen Dienstag, 12. August, zu einem Unfall. Ein 14-jähriger Schüler stolperte auf dem fünf-Meter-Sprungturm und fiel infolge des Aufpralls auf der Plattform ins Wasser. Seine Freunde reagierten sehr beherzt und zogen den zu diesem Zeitpunkt bewusstlosen Jungen umgehend an den Beckenrand und hoben ihn aus dem Wasser.
Die anschließende Betreuung übernahm der aufsichtführende DLRG-Rettungsschwimmer gemeinsam mit dem städtischen Bäderteam bis zum Eintreffen des Rettungswagens, der den Jungen, der inzwischen das Bewusstsein wiedererlangt hatte, zum bereitstehenden Rettungshubschrauber fuhr. Dieser flog den Verletzten zur weiteren Behandlung in die Kinderklinik des Helios Klinikums Krefeld.
Bürgermeister Dietmar Heyde teilte am heutigen Donnerstag mit: „Wir können mit Freude verkünden, dass es dem Jungen den Umständen entsprechend gut geht. Er wird das Krankenhaus bereits in wenigen Tagen verlassen können.“ Dietmar Heyde hat die Familie des Verunfallten persönlich besucht, um sich nach dem Befinden des Kindes und seiner Eltern zu erkundigen und um seine Genesungswünsche zu übermitteln.
Sein Dank richtet sich an alle Beteiligten der Rettungskette. Diese habe hervorragend funktioniert. Dank der besonnenen Vorgehensweise des Rettungsschwimmers der DLRG und des städtischen Bäderteams und insbesondere Dank des beherzten Handelns der jugendlichen Freunde des Verunfallten sei größerer Schaden abgewendet worden.
Der Unfall ereignete sich im Underberg-Freibad. Foto: Elke Danners/Stadt Rheinberg