UFR für mehr Tempo 30
Fraktion Unabhängiges Forum Rees stellt Antrag an die Verwaltung
REES. Die Fraktion Unabhängiges Forum Rees (UFR) hat einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung das gesamte Reeser Stadtgebiet auf die Möglichkeit hin überprüft, weitere Tempo-30-Zonen einzurichten – insbesondere in den zentralen Ortslagen.
Mit der Änderung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) am 14. Juni 2024 und dem anschließenden Beschluss des Bundesrates zur Novelle der StVO am 5. Juli 2024 hatten Städte und Gemeinden erweiterte Möglichkeiten erhalten, innerorts Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Tempo 30 anzuordnen. Dennoch liegt die Zuständigkeit für die Anordnung von Geschwindigkeitsbeschränkungen weiterhin beim Kreis Kleve. „Die Stadt Rees ist daher gehalten weiterhin entsprechende Vorschläge mit nachvollziehbaren Begründungen an den Kreis heranzutragen, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden – insbesondere bevor sich ein Bereich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt“, teilt das UFR zur Begründung mit.
Mit diesem Antrag „möchten wir die Initiative von Bürgerinnen und Bürgern – aktuell die der Schulpflegschaft der Lindenschule Haldern – aufgreifen und mit diesem flankierenden Antrag unterstützen sowie nach vorne bringen“, so das UFR weiter. „Darüber hinaus ist es unser Ziel, den Straßenverkehr im gesamten Stadtgebiet sicherer zu gestalten, vor allem für besonders gefährdete Gruppen wie Kinder, Senioren, Radfahrende sowie mobilitätseingeschränkte Personen.“ Die Maßnahme verspricht laut UFR darüber hinaus: „eine Reduzierung der Lärmbelastung, eine höhere Aufenthaltsqualität in Wohngebieten sowie gesundheitliche und ökologische Vorteile“.
Weiter gehe das Unabhängiges Forum davon aus, dass im Zuge dieser Prüfung „die anstehenden Entwicklungen – insbesondere durch den Marissa Lake Village Park Rees – sinnvoll in die künftigen Verkehrsbelastungen bereits jetzt mit in die Planungen einbezogen werden“.
NN-Foto: Michael Bühs