Uedemer Orchester spielt beim Katholikentag in Würzburg
30 Jugendliche und Erwachsene machen sich auf den Weg in den Süden
UEDEM. Als sich die Mitglieder des Uedemer Jugendorchesters zu den letzten Proben im Pfarrheim neben dem Bürgerhaus treffen, ist die Vorfreude schon zu spüren. Alle Musiker tragen zum ersten Mal das eigens für den Katholikentag in Würzburg gestaltete T-Shirt, Dirigentin Christin Broeckmann schwört das Orchester auf seine beiden Auftritte in Süddeutschland ein. 30 Teilnehmer, größtenteils Jugendliche sowie einige Erwachsene, werden mit dem Bus nach Würzburg fahren, wo in diesem Jahr zum Katholikentag eingeladen wird. Ludger Broeckmann war schon mehrfach dabei und freut sich auf die besondere Atmosphäre: „In den vergangenen Jahren waren alle begeistert von der Stimmung und auch den verschiedenen Angeboten“, erinnert er sich. Die Anreise per Bus sei nicht nur praktisch, weil schließlich auch alle Instrumente mitgenommen werden müssen, sondern auch eine gute Gemeinschaftserfahrung. Übernachtet wird in einer Jugendherberge.
Zum ersten Mal dabei ist Christiane Wirtz, die im Orchester Querflöte spielt. Sie sagt: „Für mich steht der Katholikentag in Würzburg für Gemeinschaft, Glauben und die Begegnung zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft und Generationen. Ich freue mich besonders darauf, mit den Mitgliedern des Jugendorchesters Uedem Teil dieses besonderen Ereignisses zu sein und mit unserer Musik Menschen zu verbinden. Es macht mich stolz, wie viele junge Menschen sich für Gemeinschaft, Offenheit und gelebten Glauben begeistern lassen. Genau diese Atmosphäre aus Musik, Begegnung und Zusammenhalt macht den Katholikentag für mich so wertvoll.“
Auch wenn es zum Katholikentag geht, wird das Jugendorchester übrigens nicht ausschließlich kirchliche Lieder spielen. „Unser Repertoire umfasst insbesondere moderne Blasmusik“, sagt Broeckmann – dazu gehören ruhigere Stücke ebenso wie bekannte Filmmusik.
Das Jugendorchester Uedem, dirigiert von Christin Broeckmann (r.), probt für den Katholikentag in Würzburg. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Christian Breuer