Ein Schüler der Gelderner Gesamtschule riecht aus einer Probe einen der Inhaltsstoffe einer E-Zigarette.Foto: Stadt Geldern/Terhorst
1. Juli 2024 · Geldern

Über Gefahren von Cannabis und E-Zigaretten aufklären

Aktionswoche der Stadt Geldern und der Diakonie für Gelderner Schüler

GELDERN. E-Zigaretten („Vapes“) erfreuen sich schon seit längerer Zeit bei Jugendlichen einer extrem hohen Beliebtheit. Dabei warnen Experten immer häufiger vor den Gefahren. Denn „Vapes“ – insbesondere Produkte mit Nikotin - böten ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Ebenso liegt Kiffen bei Jugendlichen nach wie vor im Trend, der Konsum von Cannabis steigt stetig an - obwohl der Konsum, wie bei den E-Zigaretten, eigentlich erst ab 18 Jahren erlaubt ist.

Das Team Jugendarbeit der Stadt Geldern hat deshalb jetzt in Kooperation mit der Diakonie (Fachstelle für Suchtvorbeugung) eine umfassende Aktionswoche zum Thema Cannabis, Zigaretten und Vapes für Gelderner Schüler durchgeführt. Im Fokus standen dabei insbesondere die Ziele „Aufklärung und Prävention“. „Zum einen sollten wissenschaftlich fundierte Informationen über die gesundheitlichen Risiken von Cannabis, Zigaretten und Vapes vermittelt werden“, sagt Monika Gottschlich vom Team Jugendarbeit der Stadt Geldern, die die Aktionswoche mit ihrem Kollegen Daniel Mommen federführend organisierte. „Zum anderen sollten die Jugendlichen für die Gefahren des Konsums und Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs sensibilisiert werden.“ Eingeladen waren alle weiterführenden sowie die Berufsschulen in Geldern, um Schülern ab der achten Klasse die Möglichkeit zu geben, an verschiedenen Workshops teilzunehmen.

Lebhaft gestaltet wurden die unterschiedlichen Workshops etwa, indem die Schüler durch interaktive Formate wie Quizze und Diskussionsrunden das Gelernte verankern und vertiefen konnten. Die Klassen der verschiedenen Schulen konnten sich im Vorfeld für die unterschiedlichen Workshops anmelden. So erhielten die Achtklässler der Gesamtschule etwa detaillierte Informationen über Schadstoffe in Zigaretten und Vapes, während die Schüler der Realschule An der Fleuth ihr Wissen über Cannabis, Zigaretten und Vapes in Form eines interaktiven Quizzes vertieften. Insgesamt wurden knapp 20 Workshops angeboten.

Im Vorfeld startete die Projektwoche bereits mit einem Elternabend, bei dem die wichtigsten Themen und Ziele der Aktionswoche vorgestellt und den Eltern unter anderem Tipps und Hinweise für die Kommunikation mit ihren Kindern zum Thema Rauchen, Vapes und Cannabis mitgegeben wurden. Beteiligt an der Umsetzung waren neben der Diakonie zudem das Team des Jugendzentrums „checkpoint“, die Schulsozialarbeiter der Schulen und auch die Polizei.

Bei Fragen zu der Aktionswoche und den einzelnen Themenfeldern steht das Team Jugendarbeit um Monika Gottschlich per E-Mail unter monika.gottschlich@geldern.de gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Ein Schüler der Gelderner Gesamtschule riecht aus einer Probe einen der Inhaltsstoffe einer E-Zigarette.Foto: Stadt Geldern/Terhorst