Turmstationen und ihre Geschichten
5. Turmsymposium findet in Weeze statt
Michael Sonfeld aus Rheurdt hat als ehemaliger Mitarbeiter bei RWE-innogy-Westnetz für das Netzwerk eine deutschlandweite Plattform geschaffen, in der sich die Turmfreunde austauschen können. Der so entstandene Datenfundus wird in einer Homepage dargestellt.
Nach langen Überlegungen kam man gemeinsam zu dem Entschluss, dass diese tolle Gemeinschaft von engagierten Menschen und deren werthaltigen Zahlen, Daten und Fakten unbedingt der Nachwelt zu erhalten und möglichst weiter zu entwickeln sind. Folgerichtig gründete die Gemeinschaft zukunftsorientiert den deutschlandweit agierenden Verein Turmtransformation, der eine gesicherte Basis für die Bewahrung und Entwicklung der industriehistorischen Baudenkmale, deren Datensammlung, den Internetauftritt, der Beratung und der Gemeinschaftspflege in Deutschland als Ziele hat. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung treffen sich die Vereinsmitglieder am Samstag, 19. Oktober, in der „Alten Schmiede“, Wasserstraße 7, in Weeze. Ab 10:30 findet das allen offene 5. Turmsymposium statt. Neben der Bundesgeschäftsführerin des Bundes für Heimat und Umwelt Dr. Inge Gotzmann wird auch Sven Langenbergs als stellvertretender Bürgermeister die Grüße der Gemeinde übermitteln. Von 11 bis 13 Uhr gibt es Vorträge von Turmfreunden zu Themen wie. „Museum Zeitfenster-Blick in die 1950er Jahre“ im Turm in Schaephuysen, zur Umnutzung in Wohnraum in Hennef und Kevelaer, sowie die Entstehungsgeschichte der Villa Lichtbogen in Uedemerbruch. Michael Sonfeld erzählt die Geschichte der Turmstationen am Niederrhein von 1898 bis heute. Am Nachmittag beginnt mit der Führung von Rüdiger Bode durch den Tierpark zur „Stele der Biodiversität“ die Turmtour, bei der weiter fünf Objekte um Weeze herum besucht werden. Mit einem Abendessen klingt die Veranstaltung aus. Rückfragen gerne unter info@turmtransformation.de.
Das Foto zeigt Michael Sonfeld mit seinem Turmbuch vor dem Turm in Kerken-Stenden. Foto: privat