Alles ist geplant: Fehlen nur noch gutes Wetter und Besucher. Ein vorfreudiges Quartett: (vorne) Verena Rohde und Kristina Janßen, (hinten) Sascha Piron und Mina van Lutterveld. NN-Foto: HF
22. Juni 2025 · Kleve

Toller Start ins Wochenende

In Kleve findet am Freitag, 27. Juni, das zweite „After Work Event“ statt

KLEVE. Denglischen wir also ein bisschen. Am Freitag, 27. Juni, findet zwischen 16 und 22 Uhr das zweite After Work Event in Kleve statt. Austragungsort ist der Pastor-Leinung-Platz, gleich am Rathaus. Und sollte jemand fragen, was ein After Work Event eigentlich ist, kann ein Blick auf eines der Werbemittel – die eigens erstellte Postkarte – Klärung bringen: Schwanenstadtsause mit Feierabendbrause. Ach so.

Es geht um Feiern, Entspannen, Freunde treffen, Live-Musik, Shoppingspaß, Streetfood-Leckereien, Cocktails und Bierkreationen. Bei bestem Wetter, versteht sich. Ganz wie im letzten Jahr zur Premiere. Und wenn eine Pressekonferenz so eine Art Generalprobe ist, dann muss es gut werden – das Wetter. Zum Ankündigungsevent gab‘s Regen und Wind. „Wir halten fest“, so Verena Rohde, Geschäftsführerin Wirtschaft, Tourismus und Marketing Stadt Kleve und die Presse nahm‘s wörtlich: Nur kein Papier ungehalten auf den Tisch legen – das wäre dann (windbedingt) gleich mal weg.

Zeit fürs Eigentliche. Die After-Work-Event-Premiere im vergangenen Jahr: ein Erfolg. Jetzt also die Fortsetzung. Warum eigentlich an einem Freitag und nicht an einem „Langendonnerstagabend“? Ganz einfach: „Da muss am Ende niemand auf die Uhr schauen“, sagt Rohde, für die das Event tatsächlich eine Premiere ist, denn im letzten Jahr war sie noch nicht dabei. Also erzählen andere von den Inhalten. Da wäre zum Beispiel die „nostalgische, rote Bühne“. Kristina Janßen: „Für die musikalische Unterhaltung auf der roten Bühne sorgen Chrissi Maas, das Duo Musicna und Querbeat Rhythm & Brass. Zu zahlreichen Acts von Rock bis Pop darf ordentlich gesungen und getanzt werden.“ Wie sagt der Niederrheiner: „Kann, muss aber nicht.“ Nur hören geht also auch. Wo Musik ist, dürfen Getränke nicht fehlen. Und wo ein Schlückchen (es dürfen auch zwei sein, dann zu probieren gibt es reichlich) getrunken wird, sollten zuvor Grundlagen geschaffen werden. Wie wär’s mit leckeren Stullen und hausgemachten Limonaden? Es können auch Flammkuchen in unterschiedlichsten Variationen sein oder Paninis oder Wraps oder Tapas oder Heinrichenburger Steaks oder der Klassiker Pommes mit Currywurst sein. Sage keiner, dass Veganer nichts bekommen. Es wären im Angebot: vegane Hackbällchen, und Kartoffelwaffeln unterschiedlichst belegt – oder gedenglischt: mit einer großen Toppingauswahl.

Nicht vergessen: Erst Grundlagen schaffen und dann Getränke testen. Was wäre im Angebot? Mit dabei sind die Schlossbergkellerei Peters, das Café Solo, Kavelse Lüij und die Niederrhein Destille. Dabei muss es nicht notwendigerweise alkoholisch zugehen. Wie wär’s mit einer Hopfenlimonade? Wer allerdings dann doch ohne den Cocktail nicht leben mag, kann den Cocktaillounge-Bereich aufsuchen. Dort warten Liegestühle auf ihre Besetzer. Oder muss es Beleger heißen? Egal. Außerdem im Getränkeportfolio: Klassiker von der (Wein)Traube, Weintonic und (um einen Werbeklassiker zu zitieren) mehr. Fast hätte man die „Stroopwafel“ vergessen, das Bier aus Kevelaer oder hochwertige Gin- und Whiskey- und Obstlerkreationen. So viel zu Teilen des Ess- und Trinkangebotes. Aber wo von Shoppingspaß die Rede ist, muss auch Ware sein. Mit dabei: der Eine-Welt-Laden aus Materborn mit Kaffee sowie Schmuck- und Dekoartikeln. „Très Chig“ bietet kultige Poster, Postkarten, Handmade-Produkte, Geschenkartikel und Kunstwerke von Jule Wolters. An einem weiteren Stand (von Alla Martens) warten Cord- und Bauchtaschen, Leseknoten und Deko auf Interessenten. Und dann wäre da noch der mobile Laden „Gefairt“ – hier gibt es Kleidung in Bio-Qualität. Auch dabei: die Fair-Trade-Gruppe der Hochschule Rhein-Waal.

Verena Rohde, Kristina Janßen und Mina van Lutterfeld freuen sich auf gutes Wetter und viele Besucher. Rohde: „Bei unserem schmalen Event-Budget sind wir sehr glücklich, dass das Event von zahlreichen Sponsoren unterstützt wird.“ Mit dabei: Sascha (Metallbau) Piron, der das Event als Gelegenheit sieht, etwas für die regionale Kundschaft zu tun.

Alles ist geplant: Fehlen nur noch gutes Wetter und Besucher. Ein vorfreudiges Quartett: (vorne) Verena Rohde und Kristina Janßen, (hinten) Sascha Piron und Mina van Lutterveld. NN-Foto: HF