Mit der Thermografie lassen sich energetische Schwachstellen an Gebäuden sichtbar machen. Foto: Stadt Xanten
8. Januar 2026 · Xanten

Thermografie-Spaziergang in Marienbaum: Wie eine gute Gebäudehülle beim Energiesparen hilft

Thermografie-Spaziergang in Marienbaum am 10. Februar

MARIENBAUM. Um Bürger bei energetischen Sanierungen zu unterstützen, lädt die Stadt Xanten im Rahmen des Projekts Klimafit Ruhr zu einem Thermografie-Spaziergang in Marienbaum ein. Hausbesitzer können sich zudem für kostenlose Thermografie-Aufnahmen ihres Eigenheims und praktische Sanierungstipps bewerben.

Mit der Thermografie lassen sich energetische Schwachstellen an Gebäuden sichtbar machen: Über sogenannte Wärmebrücken entweicht Heizenergie – und damit bares Geld. Eine gut gedämmte und intakte Gebäudehülle reduziert nicht nur Wärmeverluste im Winter, sondern schützt auch vor Hitze im Sommer. Infrarotbilder zeigen durch Farbkontraste warme und kalte Oberflächen der Gebäudehülle und damit Energieverluste des Gebäudes an.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 10. Februar, statt und wird vom Klimaschutzmanagement der Stadt Xanten organisiert. Den Auftakt bildet um 18 Uhr ein Impulsvortrag des Energieexperten Dipl.-Ing. Akke Wilmes von der Verbraucherzentrale NRW im Wallfahrtsheim, Klosterstraße 23 in Marienbaum. Anschließend führt der Thermografie-Spaziergang durch den Ort. Anhand von ausgewählten Gebäuden wird anschaulich erläutert, worauf es bei Dämmung und Sanierung ankommt.

Interessierte können sich per E-Mail an lisa.heider@xanten.de oder unter Telefon 02801/772-197 für die Teilnahme anmelden. Wer zusätzlich sein Eigenheim thermografisch untersuchen lassen möchte, kann sich unter denselben Kontaktdaten bewerben. Das Wohnhaus sollte idealerweise aus den 1960er oder 1970er Jahren stammen, mindestens aber vor 2006 erbaut worden sein. Zudem muss es im Ortsteil Marienbaum liegen.

Die Bewerbungsfrist endet am 26. Januar.

Mit der Thermografie lassen sich energetische Schwachstellen an Gebäuden sichtbar machen. Foto: Stadt Xanten