Thermografie-Aktion in Rees: Wärme sichtbar machen
Die Stadt Rees fördert Infrarotaufnahmen von Gebäuden, um zu zeigen, wo Energie verloren geht und wo sich Sanierungen lohnen.
REES. Wo geht die Wärme verloren? Diese Frage stellen sich viele Hausbesitzer – und können sie ab sofort mit professioneller Unterstützung beantworten. Die Stadt Rees startet jetzt eine Thermografie-Aktion, bei der Eigentümer spezielle Infrarotaufnahmen ihres Gebäudes anfertigen lassen können.
Die Wärmebilder zeigen auf einen Blick, wo ein Haus Energie verliert – sei es durch schlecht gedämmte Außenwände, undichte Fenster oder Wärmebrücken in der Konstruktion. Die Stadt Rees fördert die Aktion mit einem Zuschuss, sodass sich der Eigenanteil auf 89 Euro pro Objekt reduziert. Auftraggeber erhalten mindestens sechs Außenaufnahmen pro Objekt und eine Auswertung der Infrarotbilder sowie weitere Infos in einer Infobroschüre per Mail. Außerdem steht eine Kunden-Hotline für weitere Fragen zur Verfügung.
Infrarotthermografie ist ein bewährtes Verfahren zur energetischen Bestandsaufnahme von Gebäuden: Jede Oberfläche strahlt Wärme ab, und die Kamera macht diese Abstrahlung als farbiges Bild sichtbar. Warme Stellen erscheinen in hellen, kühle in dunklen Tönen – und Schwachstellen in der Gebäudehülle werden damit zuverlässig aufgedeckt. Auf dieser Grundlage lassen sich Sanierungsmaßnahmen gezielt planen und priorisieren.
Die Aktion richtet sich an alle privaten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in Rees und den Ortsteilen. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 31. Januar 2027 über das Online-Formular unter www.stadt-rees.de/thermografie möglich. Die genauen Termine werden individuell abgestimmt und bekanntgegeben. Mieter sind ebenfalls eingeladen teilzunehmen, sollten vorher jedoch Rücksprache mit ihren Vermietern halten.
Die Aufnahmen werden in Rücksprache mit den Eigentümern voraussichtlich von Januar bis März in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden von der Firma Delta durchgeführt, wenn der Temperaturunterschied zwischen innen und außen besonders groß ist. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, sollte das Gebäude vor dem Fototermin ausreichend beheizt sein.
Die Stadt Rees unterstützt bis März Privathaushalte bei der Erstellung von Thermografiebildern. Foto: Stadt Rees/KI bearbeitet